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Erster Band (1832) A bis E
Entstehung
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natürlichen Stellung. Mehre seiner Begleiter waren, unmuthig über die getausch-ten Erwartungen, schon langst nach England zurückgekehrt, und E. folgte zu An-sänge des Jahres 1828 ihrem Beispiele, ohne sich jedoch seiner Würden und Ver-pflichtungen als Großadmiral zu entäußern, ohne Beurlaubung bei der Re-gierung. Seine Rückkehr gab zu allerlei Gerüchten Anlaß. C. gab die offeneErklärung: der Seeraub.rkrieg in den griechischen Meeren könne nicht mit Se-gelfahrzeugen geführt werden, die griechische Regierung habe nicht die Mittel zurAusrüstung hinreichender Ruderschisse, und es sei die Aufgabe der verbündetenMächte, durch die Ausrottung jenes Unwesens ihrem Werke die Krone aufzu-sitzen. Nach achtmonatlicher Abwesenheit erschien Lord C. am 30. Sept. 1828am Bord des neuen griechischen Dampfschiffes Hermes abermals vor Poros. DieDinge hatten eine andere Gestalt gewonnen. Graf Kapodiftrias hatte sein klu-ges Walten begonnen, und gründete auf den scheinbaren Beifall des durch unsäglicheAnstrengungen erschöpften Volkes das fein durchdachte System politischer und gei-stiger Gewaltherrschaft. Die Zeit hervorragender, durch Selbständigkeit in Gesin-nung und That einflußreicher Männer war vorüber. C. rüstete zwar schon imOttober zu Poros ein bedeutendes Geschwader, angeblich zu einer Expedition nachSalonichi bestimmt, um von der dortigen jüdischen Bevölkerung Contribution ein-zutreiben; allein was auch seine Absichten gewesen sein mögen, die Ausführungunterblieb. Noch vor Ablauf des genannten Monats erschien er zu Napoli diRomania, miethete sich ein Haus-, das er ausbessern und sorgfaltig einrich-ten ließ, und traf überhaupt Anstalten, die auf einen längern Aufenthalt in Grie-chenland berechnet schienen. Er erhielt aber schon im December ein, von dem Präsi-denten unterzeichnetes Schreiben, worin ihm in den verbindlichsten Ausdrücken ge-sagt wurde: da das Schicksal Griechenlands in Zukunft unter dem Schutze dergroßen europäischen Mächte stehe, so könne die provisorische Regierung keine mili-tamschm Operationen unternehmen, welche in geeignetem Verhältnisse zu seinenTalenten und seinem Grade ständen. Freiwillig gab C. hierauf seine Ansprücheauf die Corvette Hydra, die Goelette Athenais und 20,000 Pfund Sterling dieer nach erfolgter Anerkennung der Unabhängigkeit Griechenlands ausgezahlt erhal-ten sollte, zu Gunsten des griechischen Volkes auf, verließ den griechischen Dienstauf immer und ging nach England. Er wurde 1832 wieder in seinen Admirals-rang bei der britischen Marine eingesetzt, und zwar mit der besondern Begünsti-gung, daß er jetzt noch denselben Platz einnimmt, welcher ihm nach der Anciennetätaus früherer Zeit zukam. (*18)

Duperre (Victor Guy, Baron), französischer Admiral, geboren zu laRochelle den 20. Febr. 1775, in Iuilly erzogen, trat nach Beendigung derSchulstudien in die Handelsmarine und reiste 1791 nach Indien. Im folgendenAchce nach Frankreich zurückgekehrt, ließ er sich durch den holländischen Krieg be-rgen, in die Kriegsmarine zu treten, wurde 1^96 beim Kampfe gegen SirEdward Pelew (seitdem Lord Exmouth) gefangen genommen und nach EnglandBracht, aber 1799 ausgetauscht. Als 1803 der Krieg von Neuem ausbrach,bliest D. die Station der Antillen und wurde beim Generalstabe der boulognecNotille angestellt, machte darauf eine Expedition nach den Gewässern Afrikas undAmerikas, erhielt nach seiner Rückkunft, nunmehr als Frcgattencapitain, dasKommando der Sirene, und brachte auf diesem Schisse 1808 Truppen nach Mar-lmigue. Auf der Heimkehr schnitten englische Kriegsschiffe vor Lorient ihm den Wegallein es gelang ihm nach einem Kampfe, der Bord an Bord über eine Stundedauerte, die Passage zu erzwingen und sich nach der Insel Groix zu flüchten, voner drei Tage nachher im Angesichte des Feindes Lorient erreichte. Zum Lohne fürdiese heldenmüthige That wurde D. Kriegsschiffcapitain, übernahm das CommandoFregatte Bellona, fuhr 1809 von S.-Malo nach Isle de France, kreuzte sodann

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