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auf das Belagerungscorps vor Athen, am 6. Mai, setzte sich C. mit seltener Uner- > ^n,schrockenheit den größten Gefahren aus; von der allgemeinen Flucht mit fortgeris-sen, entging er bloß durch einen kühnen Sprung ins Meer der Gefangenschast BIm Mai 1827 begab sich C. auf der Fregatte Hellas von Spezzia nach dem west- M ^' lliehen Griechenland und kreuzte einige Zeit an der Küste von Morea, konnte aber i d-rda die aus England erwarteten Dampfschiffe noch nicht angekommen waren, aufdie gesammte türkische Flotte keinen Angriff wagen. Ebenso war die im Zun" mit ?etwa 20 griechischen Schissen unter östreichischer Flagge gegen Alexandrien unter- "Ich di-nommene Expedition nichts als ein nutzloser Versuch. Eine Abtheilung der imHafen liegenden Flotte erschien auf offener See, und schon einige Demonstra-tionen derselben genügten, die Griechen zu schleunigem Rückzüge zu bewegen. MVornehmlich dieser Vorfall wirkte sehr zu C.'s Nachtheil auf die Stimmung Md.
der Gemüther. Die Hydrioten aus seinen Schiffen wurden trotzig, und selbstder alte Miaulis, welcher dem Lord anfangs eine große Verehrung und Anhang- ^ ?lichkeit bewiesen und sich willig seinen Anordnungen gefügt hatte, legte sogleichnach der Rückkehr von Alexandrien das ihm anvertraute Commando der Fregatte " ,Hellas nieder und segelte mit der ihm zugehörigen Brigg nach Poros zurück, ohnesich weiter um die Unternehmungen des Lords zu kümmern. Sein Beispiel zog ^
viele Andere nach, und auch das geringe Gewicht, welches Admiral Codrington, der WS äuBefehlshaber des englischen Geschwaders in den griechischen Gewässern, ohne ^ NochmäRückhalt auf C/s Dienste legte, gereichte diesem zu großem Nachtheile. Wah- mWe sichrcnd die griechischen Fahrzeuge thatenlos vor Hydra und Poros lagen, blieb und traf ÄechC. mit seinen wenigen Mitteln weiter nichts übrig, als durch einen kleinen ^dmchmtschMSeekrieg die Kräfte des Feindes zu schwächen. In dieser Absicht begab er sich im »rzeichmtes CIul. mit der Fregatte Hellas und einer Brigg wieder nach den Gewässern des lckl da das Elwestlichen Griechenlands, um die Bewegungen der türkischen Flotte zwischen Na- mopaischenMvarin und Patras zu beobachten, mußte aber bald nach einigen vergeblichen Unter- '»Operationen unehmungen zurücksegeln und trieb sich unstät im Meerbusen von Lepanto und in »o und seinem Ader Umgegend von Kephalonia umher. Unterdessen sammelten sich, schon im Laufe t! Cmttehydra,des Septembers 1827, die Geschwader der drei Großmächte, welche den feindlichen chchMKeHmUnternehmungen der türkisch-ägyptischen Flotte gegen Griechenland ein Ziel setzensollten. C. ward durch sie immer mehr in den Hindergrund gestellt. Die Schlacht imincrMM..'bei Navarin gab die Entscheidung; die Feindseligkeiten wurden als beendet betrach- stei der britishtet, und Alles was noch zu thun übrig war, beschränkte sich auf die Unterdrückung Uaferjchln^der Seeräuberei, welche um diese Zeit an den griechischen Küsten in ihrer furchtbar-sten Gestalt überhandgenommen hatte. Hierauf richtete daher C. fortan seine Lupfstganze Aufmerksamkeit, er überwältigte an den Küsten von Messenien in den Buch- ^ ^ ^ten von Maina mehre Seeräuber und durchstreifte dann den Archipel, wo in W , , ^den engen Schluchten der kleinern Inseln die Seeräuberei ihren eigen liehen Herdhatte, nach allen Richtungen bis in die Gegend von Scio, wo er die Expedition,welche eben unter Oberst Fabvier nach dieser Insel unternommen worden war, un-terstützte. Je tröstlicher nach dem thätlichen Einschreiten der drei Großmächte die ^ ^ HildenAussichten werden mochten, desto heftiger wurden die Leidenschaften, desto grenzen-loser die Unordnung im Innern. C., der sich durch die Überlegenheit der drei cu-ropäischen Geschwader beengt sah und keineswegs frei war von leidenschaftlicher ^ ^
Aufwallung, hatte schon im October den Volksältesten aus Naxos erklärt, die drei
Mächte beabsichtigten nichts, als die Griechen wieder unter das Joch der Türken zu ^s^rtz^beugen, und ihnen gerathen, die Flagge des Johanniterordens aufzustecken. Die- ^ses, sowie sein willkürliches Walten auf den übrigen Inseln des Archipels, wo er,z.B. zu Tino und Nio, unabhängig von der Regierung, Contributionen zur Er-Haltung seiner Fahrzeuge eintreiben ließ, brachte ihn in sehr Übeln Ruf. Sem Ein-fluß sank immer mehr; er fühlte täglich mehr das Lastige und Zwecklose seiner un- ^ '