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Erster Band (1832) A bis E
Entstehung
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ten, wurde aber im Dorfe Lamarche festgenommen. Er rettete sich jedoch durchseine Geistesgegenwart und gelangte endlich wohlbehalten nach der Schweiz, wo er Hall

sich wahrend eines achtmonatlichen Aufenthalts durch Zeichnen erhielt. Nach dem ^ soD9. Thermidor zurückberufen, wurde er 1795 Mitglied des Unterrichtscomite. Nachdem Schlüsse der Conventssitzung ernannten ihn d ei Departements zu ihrem Ab- ,- ^ sah,geordneten; da er aber das vierzigste Jahr noch nicht erreicht hatte, so kam er inden Rath der Fünfhundert. Im Jahre VI der Republik erwählte ihn sein Depar- 'tement zum dritten Mal als Abgeordneten; er beschäftigte sich im gesetzgebendenKörper hauptsächlich mit Vortragen über das Unterrichtswesen. Zur Zeit des Con-sulats zog sich D. von der Politik zurück, nahm jedoch 1808, als die Faillite einesNotars >hn um sein Vermögen brachte, eine Finanzstelle an, die er 1814 durch dieRestauration wieder verlor. Unter seinen Schriften sind hervorzuheben:Descrip-tum des princchuux lieux de Drunce" (6 Bde., 178890);Diste de; nowsdes ci-devant nobles, nobles de ruce, robins, prelerts, f« anciers, intrigans,et de tous les uspirsns ü lu noblesse ou escrncs d'icelle, avec des notes surleurs fumitles" (1790 und 1791);Dtrennes ü !a noblesse, ou precis bistori-gue et crltigue sur l'origiue des ci-devunt ducs, comtes, barnns etc., monseig-neurs et grundeurs etc." (1790);Des divinites generatrices, ou du culte du?ballus ebe? les anciens et les modernes etc." (1806), wieder abgedruckt in sei-nerDistoire sbregee des ditkerens cultes" (2 Bde., zweite Ausg. Paris 1825);

,Distoire civile, zib^sigue et morale de ?aris" (7 Bde., Paris 1821; dritteAusg. 1825,10 Bde.), welches höchst anziehende Werk von den Anhängern derBourbons sehr verfolgt wurde;Lsguisse bistorigue des znincipaux evenemensde la revolution Iran^aise, depuis lu convocation des etats-^eneraux j'.sgu'auretablissement de la msison des kourbons" (6 Bde., Paris 182325);Desreligieuses de?oitiers, episode bistorigue" (Paris 1826). Außerdem gab D.von 1790 an 16 Hefte unter dem Titel:Lvungeüstes du jour" heraus, welche ZjMzburzSchrift gegen die Verfasser derGretes des upotres" gerichtet war; außerdem von1791 93 ein kleines Blatt:De tbermometre du jour", und mehre interes-sante Abhandlungen in denNemoires de In societe rovale des untiousires de?runce". (15)

Dumas (Alexandre), dramatischer Dichter, zu Villiers Cotteret 1803geboren, ist der Sohn eines französischen Generals, der im Kampfe für die Re-publik das Leben verlor. Während des ägyptischen Feldzugs soll dieser General,und nicht Kleber, wie man allgemein glaubt, von Napoleon folgenden Verweiserhalten haben:Sie erlauben sich aufrührische Worte; nehmen Sie sich inAcht, oder ich erfülle meine Pflicht, und Ihre 5 Fuß 10 Zoll hohe Taille würdenicht hindern, daß man Ihnen binnen zwei Stunden eine Kugel durch den Kopfjagte!" Ob Napoleon noch später an diesen Auftritt dachte, oder ob er den NamenD. aus dem Gesichte verlor: er gab als Kaiser der Witwe des Generals keinenGnadengehall. In ihrer Dürftigkeit verließ sie Paris, bezog einige Stundendavon eine bescheidene Wohnung und lebte ganz für den jungen D., der übrigensdurch seine Mutter mehr lernte, als mancher Andere im Eollegium und in derSorbonne, und endlich 1823 nach Paris kam, um eine Beschäftigung zu suchen.

General Foy, Freund seines Vaters, verschaffte ihm eine untergeordnete Bureau-stelle beim Herzoge von Orleans. Von dieser Zeit an ließ D. Gedichte und Novellen h

in Zeitschriften einrücken, und als diese Arbeiten gefielen, wurde er dadurch zur ^ ^ ^schwierigem dramatischen Dichtung ermuthigt. Sein erstes Stück:lüescn", ^schlug das lAeütre i'mnhuis aus und es ist nie gespielt worden. Seinllenn III" ^ ^ ^hatte 1829 großen Erfolg, so sehr auch oieses allerdings nicht sehr bedeutende Dramavon der klassischen Kunstschule angegriffen wurde. Kur; darauf stellte ihn der Herzogvon Orleans in seiner Bibliothek an. Seitdem verfaßte er das SchaujpiclCkristl-