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mit häufigen Arien oder Gesangstücken untermischt; von diesen hat D. in derÜbersetzung manche weggelassen. Sodann erschien von ihm: „^tnnese novelztran-Iated from tke oriFinats; ta rvkick are uckckeck proverbs and worglmaxims" (London 1822) Die erste Novelle ist: „Der Schatten im Wasser"; diezweite: „Die beiden Zwillinge"; die dritte das schon erwähnte „8an iu leo»,oder die drei heiligen Stockwerke". Ferner erschien von D.: „Kien nun «boo,ckinese mnral maxiins" (Macao 1823). Ein zweites chinesisches Drama lieferteD. in dem Buche: „kan IcoonA tsevr, or ttie sorrorvs olkan, a ciiinese tra^ed^"(London 1829); beurtheilt von Klaproth im „lournal asistiyne" (Jul. 1839).Dann erschien: „3Ae Fortunate nnion, a romance, trsnsiateck irom tlle cdineseoriginal >v>tti notss and illnstrations; to vvkicll is added a ctiinese tra^ed^"(London 1830). Mehre Abhandlungen von D. über chinesische Literatur undPoesie stehen auch in den „Verhandlungen" der asiatischen Gesellschaft zu London.Uber den Werth des von Klaproth sehr getadelten chinesischen Wörterbuchs vonMorrison, gerieth D. in einen heftigen Streit mit jenem Orientalisten.
Decaux (Louis Victor Blacquetot, Vicomte), Generallieutenant beim Ge-niewesen, Kriegsminister während der Martignac'schen Verwaltung. Er ward1775 zu Douai geboren; sein Urgroßvater, Großvater, Vater und seine Oheimewaren, wie er, Generallieutenants beim Geniewesen. Der junge D. trat 1793 inden Militärdienst, nahm an den Feldzügen in den Ardennen, am Rhein und der Mo-sel Theil, zeichnete sich bei mehren Gefechten in Deutschland aus, und besonders beimÜbergang über die Donau, ward 1799 als Bataillonschef vom Oberfeldherrn Mo-reau beaustragt, mit dem östreichischen Commissair, Grafen von Bubna, einen Waf-fenstillstand abzuschließen, und endlich 1807 in den Bureaux des Kriegsministe-riums angestellt. Zur Zeit der englischen Expedition nach Walcheren war er einer derobern Offiziere, durch deren Gewandtheit die Unternehmung des Lord Chatham unddes Admirals Strachau mislang. Nach diesem Feldzuge trat er wieder ins Kriegs-ministerium, wurde Oberst und Baron. Zur Jnvasionszeit unterhandelte er in Auf-trag des Herzogs von Richelieu die Vertheilung der fremden Truppen auf französi-schem Gebiet und soll es durch seine Bemühungen dahin gebracht haben, daß derfranzösischen Nation nicht weniger als 20 Mill. Francs erspart wurden. Um den Un-gehörigkeiten, welche die Sieger sich erlaubten, ein Ende zu machen, setzte er es durch,daß französische Oberoffiziere neben den Anführern des Occupationsheeres ange-stellt wurden. Die Regierung ernannte 1817 den Vicomte D. zum Staatsrath.Er verließ 1821 das Kriegsministerium, trat 1823 wieder ein und wurde in dem-selben Jahre Generaldirector der Verwaltung des Kriegswesens. Im Jul. 1823ward er Generallieutenant, 1827 Großoffizier der Ehrenlegion und Abgeordneter,1828 Kriegsminifter. Am 8. August 1829 wurde er jedoch durch Bourmont er-setzt. Nach der Juliusrevolution ergriff er in der Deputirtenkammer das Wort,um zu beweisen, daß die Festungen während der Restaurationszeit gehörig mitMunition versehen gewesen waren. Seine Rede war gegen den Marschall Soultgerichtet; im Übrigen war er Anhänger des stiste onlieu. D. ist Großkreuz desFerdinands-, des Jsabellen-, Commandeur des östreichischen Leopolds-, des säch-sischen Heinrichs-, des hanövrischen Guelphen- und Ritter des russischen Annen-ordens erster Classe.
Decker (Karl von), geb. 1784 zu Berlin, Sohn eines preußischen Ge-nerals, widmete sich 1797 der militairischen Laufbahn, ward 1800 Secondlieute-nant bei der reitenden Artillerie und machte 1807 den Feldzug in Ostpreußen mit,wo er sich in der Schlacht bei Eylau auszeichnete und den Orden paar 1e umritt'erhielt. Später nahm er jedoch seinen Abschied und folgte dem Corps des Herzogsvon Braunschweig 1809 nach England. Hier ward er als Rittmeister angestellt,konnte jedoch, durch Dienstverhältnisse in England zurückgehalten den Krieg am