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Erster Band (1832) A bis E
Entstehung
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Dahlgren

Dahlmann

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St .-Michaelordens, ersetzte D. im Jahre 1823 den Herzog von Richelieu in der^cadewie fran^dse. Später wurde er noch Decan der Facultätcn. Seine Schriftensind: eine Übersetzung der Geschichten Älian's (1772), wovon in den letzten Jahreneine zweite Ausgabe mit gegenüberstehendem griechischen Texte erschien; dieEyropädie Tenophon's (1777, 2 Bde.); mehre Abhandlungen über französi-sche Geschichte, in der Sammlung der akademischen Memoiren; dieIiistowede I'academie" in den sechs letzten Banden der ersten und in den acht ersten derneuen Sammlung der obenerwähnten Memoiren; gegen 50 Lebensbeschreibun-gen verstorbener Akademiker (die erste im Jahre 1783 gelesene ist von Danville);derKapport tüstoiüpre Zur les propres de I'üistoire et de In litterature au-cienne, depuis 1737, et sur leur etat acwel" (1810). Auch trug D. durch Rathund That zur Ausarbeitung mehrer großen Werke bei, unter andern, wie manbehauptet, zurIconoAraptüe grec^ue" des hochberühmten Visconti, und dieSchriftsteller, denen er diesen Beistand leistete, wollten das Geheimniß nie ver-lachen. Vor der ersten Revolution war D. beauftragt worden, eine vollständigeAusgabe der für die französische und englische Geschichte des 14. Jahrhundertswichtigen Chronik Froifsart's zu veranstalten; er hatte zu diesem Zwecke alleguten Handschriften derselben verglichen, und seine Ausgabe würde vier Foliantengefüllt haben, wovon der erste fast vollendet war, als der Druck unterbrochen wurde.Die handschriftliche Arbeit D.'s diente später zur Buchon'schen Ausgabe. D. istjetzt altersschwach und verläßt seine Stube nicht mehr. (15)

Dahlgren (Karl Johann), schwedischer Dichter, geboren in Ostgothlandum das Jahr 1792. Aus Mangel an Mitteln wurde er genöthigt, seine akade-mischen Studien in Upsala ziemlich schnell zu beendigen. Nachdem er die Uni-versität verlassen, begab er sich nach Stockholm, wo er zum Prediger ordinirt wurdeund noch jetzt als Comminister an der dortigen Großkirche lebt. Als Schriftstellertrat er zuerst in Atterbom'skoetisll Kalender" für 1813 auf und fuhr seitdemin jedem Jahre fort, das ihm günstig gewordene Publicum mit Gedichten bald indieser, bald in jener Form zu beschenken, wovon er selbst eine Auswahl des Gelun-gensten in einer Sammlung unter dem Titel:Dugdomsskrilter" (Jugendschrif-ten), veranstaltet hat. In Verbindung mit Hammarsköld gab er auch zwei Jahrehindurch eine Zeitschrift :Kometen", heraus. Gegenwärtig aber hat er angefan-gen, sein Talent besonders aufNovellendichtungen zu verwenden, welche er in derForm eines Almanachs, der den Titel?reja" führt, und von dem zu Weihnachten1831 das dritte Heft herausgekommen, erscheinen läßt. D. bewegt sich in seinenDarstellungen immer mit außerordentlicher Leichtigkeit, übereilt und überstürzt sichaber auch nicht selten bei der großen Hast, welche die eigenthümliche Natur seinesTalents auszumachen scheint. Seine Muse ist immer heiter, lacht und scherzt undergibt sich einem Humor, der meist harmloser Art ist und nur selten verwundet, aberwas ihm fehlt, ist ein innerer fester Kern und Ernst und diejenige Tiefe und Be-deutsamkeit, welche jedem poetischen Scherz immer zum Hintergrunde dienen sollte.Seine stärkste Seite ist die Darstellung idyllisch-burlesker Scenen in der ManierBellmann's, in welcher Gattung er einige Gedichte hervorgebracht hat, die denbesten seines in Schweden so beliebten Vorbildes gleichgestellt werden. Züge ausdem wirklichen Leben versteht D. rasch zu ergreifen und gut zu zeichnen, dochijt die Compost'tion in seinen größern Werken fast immer zu lose, die Gestaltenrauschen spielend, aber bedeutungslos vorüber, und das Ganze läßt den Eindruckeiner gewissen Leere beim Leser zurück. D. ist der Liebling des größern Publicums,das eine flüchtig anziehende Unterhaltung liebt, und wird unter allen schwedischenDichtern vielleicht jetzt am meisten gelesen. (6)

Dahlmann (Friedrich Christoph), wurde am 13. Mai 1785 zu Wismargeboren. Seine Familie stammt aus Schweden. Verwandtschaftlichen Verhält-

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