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Erster Band (1832) A bis E
Entstehung
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Clauzel

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von hier aus wieder die Schweiz. Nach den Befreiungskriegen von 1813—15,an denen seine sehr leidende Gesundheit ihn verhindert hatte thätigcn Antheil zunehmen, mußte er zu seiner Herstellung ein südliches Klima aufsuchen, und nach-dem er bereits 1816 Italien besucht hatte, ging er 1818 mit seiner Familie dahinund verlebte zwei Winter in Neapel. Nicht völlig genesen, kam er nach Deutsch-land zurück, wo theils in Wien, theils in Teplitz das gesellige Leben so vieler Ein-heimischen und Fremden das theuerste Andenken von ihm bewahrt. Der Fürst vonLigne war 1815 gestorben, und eine große und wichtige literarische Hinterlassen-schaft durfte die Welt aus den Händen des Enkels zu empfangen hoffen, allein po-litische Rücksichten hemmten die Herausgabe. C. hat aber auch selbst sehr Vielesgeschrieben, dessen Mittheilung der Welt angenehm und bedeutend sein würde:Tagebücher und Denkwürdigkeiten von seinen Reisen, worin die anmuthigste,leichteste französische Schreibart geistreich und freimüthig die wichtigsten Tages-gegenstände behandelt, und worin Vieles aufgezeichnet ist, was man nirgend an-derswo mitgetheilt findet. Es ist nie etwas davon gedruckt worden, aber es ist zuhoffen, daß von diesen reichen Papieren nichts verloren gehe. Er hat eine der er-lesensten Privatbibliotheken in Wien gesammelt, welcher sich eine reiche Samm-lung von Handzeichnungen, Kupferstichen und Steindrücken anschließt. Auch einschönes Talent im Landschaftzeichnen lieferte manches schatzbare Blatt, und geist-reiche Federzeichnungen zu Fouque's „Undine" sind gestochen worden. Er verlor1826 seinen Vater, einen würdigen, trefflichen Mann, dessen schöne Sorgfalt fürdie teplitzer Garten und Anlagen nicht leicht ersetzt werden konnte, und 1830 seineMutter. Leider kränkelte auch er selbst immer mehr und starb zu Wien am 31. Mai1831 an einer Bruftkrankheit, einem großen Kreise von Angehörigen und Freun-den ein schmerzlicher Verlust, dessen Andenken sich noch lange lebendig erhaltenwird. In der kurzen Zeit von fünf Iahren hat er auch auf seinen Besitzungenwoblthätig gewirkt, und eins der schönsten Denkmale, das er sich nicht lange vorseinem Tode gestiftet hat, ist ein Geschenk von 14,000 Gulden zur festern Be-gründung der Armenanstalt für seine Unterthanen.

Clauzel (Bertrand, Graf), französischer Marschall, zu Mirepoix im De-partement Arriege am 12. Dec. 1772 geboren, Neffe des gleichnamigen Deputa-ten im Nationalconvent, trat frühzeitig in den Kriegsdienst, wurde Adjutant Pe-rignon's, machte mit diesem General die Feldzüge von 1794 und 1795 in denPyrenäen, ging dann nach Italien, wo er 1799 eine Brigade befehligte, folgte1802 dem General Leclerc nach St.-Domingo, kam, in Folge eines Streites mitGeneral Rochambeau, nach Frankreich zurück und ward 1804 Commandant derEhrenlegion. Er ging nun als Divisionsgeneral nach dem Nordheere, kurz daraufnachItalien, und zeichnete sich 1809 im Kriege gegen Ostreich aus. Spanien warderSchauplatz seiner glänzendsten Thaten; während der Feldzüge von 1810 und 1811schlug er die Spanier zu wiederholten Malen und erhielt nach dem glorreichenKampfe am Duero (22. Jul. 1812) den Oberbefehl des Heeres, welches der schwerverwundete Marschall von Ragusa nicht mehr führen konnte. An der Spitze die-ser Armee machte er den schwierigen portugiesischen Rückzug, führte ihn unter täg-lichen hartnäckigen Gefechten aus und ward in einem dieser Kämpfe verwundet.Er kämpfte 1813 so lange wie möglich gegen die verbündeten Heere. Nachder Restauration nahm er den Ludwigsorden an, und Ludwig XVIIs. ernannteihn auch zum Generalinspector der Infanterie. Als Napoleon zurückkehrte,ergriff C. dessen Partei, wurde Pair und erhielt im Süden das Commandoeines Heeres, mit welchem er den von Neuem wiederkehrenden Bourbons denkräftigsten Widerstand leistete. „So lange ich in Bordeaux bin", sprach C.,„wird Niemand die weiße Fahne aufpflanzen, und wäre der König in der Gi-ronde anwesend." In der Ordonnanz vom 24. Jul. 1815 mitbegriffen, zum

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