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Cowgreß gegen ihn gesendet. Er hatte das Unglück, mit seinem ganzen Stabeim Z)e cember 1827 gefangen zu werden. So groß war jedoch sein Ruhm unddie -llöytung vor seiner Rechtschaffenheit, daß er, obgleich man ihm vorwarf,er he ibc den Plan gehabt, eine Centralrepublik zu gründen und dann zur Monarchieüber zv.gehen, nicht zum Tode, sondern nur zur Verbannung aus dem Freistaateveruwt heilt wurde. Er begab sich nach der ostlichen Küste des Staates Hon-dur. rs in Centralamerika, und schiffte sich von dort nach Philadelphia ein. Als aberim' Sommer 1.829 die Spanier einen neuen Angriff auf Mexico wagten, verließB. seinen Aufenthaltsort und eilte mit seinen Gefährten nach feinem VaterlandezurrncL, um diesem seine Dienste anzubieten. Er langte in Vera Cruz an undwur de mit großer Freude empfangen. Die Landung der Spanier hatte auf kurzeZeit alle Parteien gegen den gemeinschaftlichen Feind vereinigt; nach dessen schnel-ler Überwindung begann aufs Neue innere Zwietracht. Der Vicepräsidcnt Ana-stasia Bustamente erklärte sich gegen Guerrero, der ein Jahr zuvor durch Gewaltdie h/öchste Magistratur an sich gebracht hatte, und wurde von den Bundesstaaten,
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nach,de m er die Macht feines Gegners gänzlich beseitigt hatte, zum Präsidenten er-
wählt. B., der die Trümmer der Rcvolutionsarmee des Guerrero, welcher selbstgesamten, vor ein Kriegsgericht g,stellt und erschossen wurde, gänzlich geschlagenhatte, wurde zum Vicepräsidenten ernannt. Unter der Regierung dieser beidenMemner, die von einsichtsvollen und thätigen Vaterlandsfreunden unterstützt
wurden, genießt Mexico einer langentbehrten Ruhe und fängt an aller Vortheile
und Wohlthaten seiner Befreiung theilhaft zu werden. B. aber, der alle Eigenschaf-ten eines redlichen Volksführers besitzt, und welchen Ehrgeiz ebenso wenig alsHerrschsucht zu gefährlichen Planen gegen die Freiheit seines Landes verführenwürden, wird seinem Vaterlande, wie einst als General, so jetzt als Magistrats-person noch wesentliche Dienste leisten. (29)
Brehm (Christian Ludwig), Pfarrer zu Renthendorf bei Neustadt an derOrla, wurde am 24. Jan. 178 / zu Schönau im Fürstenthum Gotha, wo seinVater Pfarrer war, geboren, und ging, nachdem er seit 1890 auf dem Gymna-sium zu Gotha tüchtige Schulkenntnifse erworben hatte, 1897 nach Jena, umTheologie zu siudiren. Er hatte einige Jahre eine Hauslehrerstelle versehen, alser 1812 Pfarrer zu Drakendorf bei Jena wurde. Im folgenden Jahre erhielt erseine jetzige Stelle. Früh erwachte in ihm die Neigung zur Naturgeschichte, undschon als sechsjähriger Knabe legte er Sammlungen an, die ihn-vorzüglich aufdie Beschäftigung mit der Vögelkunde leiteten, für welche die reizenden Umge-bungen seiner Heimath am Fuße des Thüringerwaldes reiche Ausbeute lieferten.Eine ansehnliche Vögelsammlung, die er schon als Schüler angelegt hatte, mußteer verkaufen, um studiren zu können, da sein Vater nicht im Stande war, ihmUnterstützung zu geben; er legte aber in Jena alsbald eine neue an, die sich schnellvermehrte. Von dem Werthe eigner Beobachtung in der Natur überzeugt, stellteer seine Beobachtungen mit dem größten Fleiße an, und verglich sie dann mit denWerken der vorzüglichsten Orm'thologen, vorzüglich Naumann's, dessen Abbil-dungen ihn zuerst mit den deutschen Vögeln genau bekannt machten. Später trater mit mehren Naturforschern in Verbindungen, welche seiner Vögelsammlung an-sehnliche Bereicherungen verschafften. Die Reisen des jetzigen Eonservators desMuseums zu Greifswalb, Or. Schilling, verschafften ihm viele Seevögel, undseine Verbindung mitdem Museum inKopenhagen und mehren Ornithologen gabenihm Gelegenheit, für seine Sammlung viele hochnordische Vögel zu gewinnen,an welchen sie vorzüglich reich ist. Sie zählt jetzt über 5999 Stück meist europäi-scher Vögel, und hinsichtlich der deutschen Vögel möchte ihr keine andere sich verglei-chen lassen; sie besitzt nicht nur mehre sonst nicht vorkommende Exemplare, son-dern auch eine Reihe gepaarter und zusamm.n geschossener Vogel, welche wegen der
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