^ den >s.. ^
^schilk^s ^Ii»i
?ÄjM
S^Ft
Msfl«d
NOMM,
^NkGchk,.'.
l'VDj.!NÄG
ck^ieKDMiziilp
!'ückch»zkchis
i ziimgOW
ihdmzkWM-
.tzchSsNmps»^
cMKMOnm«
'IM ÄÄA
5VZN
M
l'ÄsMKilchMl
-»V-
Battisti Baumgarten-Crusius (Detlev Karl Wilh.) 189
nössische Kriegsvölker fortdauerte und seit dem September, nach verschiedenen Ablö-sungen, gegen 29,000 Köpfe in Liestall einquartirt waren, minderte sich nicht dieHartnackigkeit der siegreichen Stadtpartei. Als der große Rath bei der Tagsatzungauf Gewährleistung der Verfassung antrug, erhoben sich neue Erörterungen überdie bestrittene Gesetzmäßigkeit der Abstimmung, durch welche die Annahme der Ver-fassung im Februar 1831 war entschieden worden. Der große Rath foderte unbe-dingte Gewährleistung derselben oder die Gestattung der Abtrennung der unzufrie-denen Landgemeinden, und ehe noch eine Entscheidung der Tagsatzung erfolgt war,hatte er sich bereits zu Anfange des Decembers für die Trennung erklärt. Die Tag-satzung ernannte zur Berathung des Antrags eine Commifsion, die gegen Endedes Decembers ihr Gutachten vorlegte. Die neue Verfassung sollte auf sechs Jahregewährleistet werden, wenn in der, die Revision derselben betreffenden Satzung derGrundsatz der absoluten Mehrheit sowol bei der Abstimmung im großen Rache alsin der Volksversammlung angenommen werde, nach Ablauf jener Zeit aber sollteeine freie geheime Abstimmung sämmtlicher Cantonsbürger die Frage entscheiden,od die neue Verfassung mit der verlangten veränderten Satzung weiterhin zu geneh-migen, oder einer Durchsicht zu unterwerfen sei. Wenn aber der Canton Baseldm Vorschlag der Tagsatzung nicht annehmen und auf die unbedingte Vollziehungder Verfassung oder die Gestattung der Trennung von den unzufriedenen Gemein-den bestehen wollte, so sollten die eidgenössischen Stände in eine einstweilige Tren-nung einwilligen. Die Tagsatzung faßte am 27. Dec. den Beschluß, die eidgenös-sischen Regierungen zur Abstimmung über diese Vorschläge einzuladen, bis zur Ent-scheidung aber den Canton Basel unter der Leitung der eidgenössischen Repräsentan-ten durch die Kriegsvölker des Bundes besetzt zu halten. Der große Rath zu Baselwollte die Entscheidung abwarten, gab aber in seinelwKreisschreiben an die andernCantone die Erklärung, daß, wenn nicht bis zu Ende des Februars eine entschei-dende Mehrheit für die Handhabung der Verfassung stimmen würde, die Trennungvon den unzufriedenen Landgemeinden erfolgen sollte. Am 22. Februar wurdedurch einen Beschluß des großen Rathes die Trennung förmlich ausgesprochen, wo-gegen der eidgenössische Vorort Luzern im Namen der Eidgenossenschast sich ver-wahrte. Als darauf der große Rath zu Basel erklärte, daß diese Verwahrung nichtbeachtet werden sollte, erhob der Vorort seinen Widerspruch gegen jeden Versuch,den Beschluß vom 22. Februar zu vollziehen, und foderte in einer Bekanntmachungvom 5. März die Bürger des Cantons Basel auf, dem Trennungsbefchlusse nichtFolge zu leisten. Es ward auf den 12. März eine außerordentliche Tagsatzung be-rufen, um wirksame Maßregeln zur Beruhigung sämmtlicher Bürger des CantonsBasel anzuordnen, und der Aufruf des Vororts berief sich mit Nachdruck auf dasverfassungsmäßige Recht der Tagsatzung, in einer die wichtigsten Interessen derSchweiz berührenden Angelegenheit zu entscheiden. Am 15. März ward indeß diebisherige Verwaltung in den 46 unzufriedenen Gemeinden wirklich aufgehoben;es wurden Regierungscommissarien in die obern Theile des Cantons abgesendet,die in Verbindung mit den Bezirksstatthaltern für die Angelegenheiten der treuenGemeinden sorgen sollten, und andere Maßregeln getroffen, welche die vollzogeneTrennung nothwendig machte. Die Tagfatzung, in ihren Ansichten getheilt, trenntesich, ohne die wichtige Frage entschieden zu haben. Vergl. Schweiz. D. Red.)
Battisti di S.-Giorgio, f. Scolari.
Baumgarten - Crusius (Detlev Karl Wilhelm), wurde am 24.Jan. 1786 zu Dresden geboren, wo fein Vater, Gottlob August Baumgarten,nach seinem Stiefvater und Wohlthäter Crusius genannt, Prediger an der Kreuz-kirche war. Im nächsten Jahre wurde dieser als Superintendent und Mitglieddes Stiftsconsistoriums nach Merseburg berufen, welches nun der Familie diezweite Vaterstadt wurde. Sein dritter Sohn, von dem wir hier reden, wurde 1798