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Erster Band (1832) A bis E
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167
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Ballesteros (Don Francisco)

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gehen. Die erste Straße geht von Nikopolis über Lofdscha am Fuße des Gebirgesnach Tatar -Bazardschik und Philippopoli, die zweite von Rustschuk über Tirnowa,Md KMova nach Eski Sagra zwischen Philippopoli und Adrianopel, die dritte vonRustschuk überOsmanbazar nach Karinabad, die vierte von Rustschuk über Rasgradnach Osmanbazar, wo sie sich mitder dritten vereinigt, die fünfte von Silistria überSchumla, in der oben angegebenen Richtung, nach Karknabad, die sechste von Brak-lew über Maczin, Tulcza, Babatag nach Karafu, am trajanischen Wall, dessen Über-reste man noch sieht, dann weiter über Bazardschik, wo der Weg über den Balkanhinausteigt, und über Haidhos nach Karabunar. Sämmtliche Straßen, haben beider Naturbeschaffenheit des von vielen Thalern durchschnittenen Gebirgsstocks, zahl-reiche Verbindungen. Das russische Heer zog nach der Niederlage des Großveziershei Schumla (11. Zun. 1829) und der Besi'egung der am Kamezik verschanztenTürken, über den Hauptrücken nach Haidhos und Karinabad.

Ballesteros (Don Francisco), spanischer Finanzmknkster, geb. 1770zu Saragvza, trat früh in Kriegsdienste und focht 1793 gegen die Franzosen. Erwar bereits zum Hauptmann aufgerückt, als er 1804, aus eine ungerechte An-klage, von dem Minister Cavalleco feines Dienstes entsetzt wurde. Der Friedens-fürst stellte ihn bald nachher bei einem der Hauptzollämter in Asturien an. DieJunta dieser Provinz ermächtigte ihn bei Napoleons Einfall in Spanien, einRegiment zu bilden, und als er es vollständig ausgerüstet hatte, vereinigte er sichmit Castanos und zog in den südlichen Theil des Reiches, wo er mit den französi-schen Heerabtheilungen ruhmvoll kämpfte. Er wurde zwar 1810 bei Ronquillound 1811 bei Castillejo geschlagen, besiegte aber dagegen 1812 den General Mar-ransin bei Cartama und einen Heerhaufen unter Beauvais bei Ossuna, und alsder General Conroux ihn später verfolgte, gelang es ihm, sich unter die Kanonenvon Gibraltar zurückzuziehen. Die Ernennung des Herzogs von Wellington zumOberbefehlshaber der spanischen Kriegsmacht kränkte das Selbstgefühl der spani-schen Patrioten, und B. weigerte sich, unter dem Fremdling zu dienen. Er wurdeverhaftet und nach Ecuta verbannt, bald aber zurückgerufen und wieder in Tätig-keit gesetzt. Er befehligte einen Heerhaufen in der Grafschaft Niebla und den Ge-birgen bei la Renda, jedoch ohne glückliche Erfolge. Die Regentschaft zu Cadizernannte ihn 1811 zum Generallieutenant. Nach Ferdinands Rückkehr ward erKriegs min ister, verlor aber, als die Absolutismen und Servilen ihren Einfluß gegenalle freisinnigen Männer geltend machten, mit der Gunst des Königs feine Stelleund lebte mehre Jahre außer Thätigkeit in Valladolid. Als 1820 der Ausbruchdes Soldatenaufstandes die restlichsten Besorgnisse erregte, ward er von Ferdi-nand zurückgerufen. Er weigerte sich, den Oberbefehl über das empörte Heer an-zunehmen, stimmte aber für die Berufung der Cortes, und seine Freimüthigkeit,seine verständigen Bemerkungen über die Lage des Landes trugen nicht wenig dazubei, den König zu dem Entschlüsse zu bestimmen, der die Wünsche des Volkes unddas Interesse des Thrones vereinigen konnte. Ferdinand ernannte ihn zum Vice-prasidenten der provisorischen Regierung, und B. ließ alsbald die Staatsgefäng-uisse und die Kerker der Inquisition öffnen. Er gab der Stadtbehörde zu Madriddie Einrichtung wieder, die sie 1812 unter der Cortesregierung gehabt hatte,und entfernte diejenigen Mitglieder des Verwaltungsrathes, welche bei dem Um-stürze der Verfassung thätig gewesen waren. Die Besatzung der Hauptstadt legte inseine Hände den Eid auf die Verfassung von 1812 ab. Der König ernannte ihnzum Mitglieds des neuen Staatsraths. Als im Jul. 1822 die Feinde der Constitu-tion mit Hülse der Garden die Verfassung umzustürzen suchten, griff B. an derSpitze der Milizen die Empörer in Madrid an, und es gelang ihm, sie zu zer-streuen. Bei der Eröffnung des Krieges gegen die Franzosen (1823) erhielt er denOberbefehl über diejenige der vier spanischen Heecabtheilungen, welche Navarra