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Abhandlung über die leichteste und bequemste Methode die Bahn eines Cometen aus einigen Beobachtungen zu berechnen
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§ 53 -

Endlich mufs ich noch, ehe ich diefen AbTchnittfchliefse, anführen, dafs Hr. Schulze in den Abhand-lungen der Berliner Akademie der WUTenfcliaflen eineMethode zur Berechnung der Cometen vorgefchlagenhat, die mit der hier vorgetragenen in Anfehung derGrundfätze, worauf fie beruht, und in Anfehung desGanges der Rechnung, einige Aehnlichkeit hat. DiefeRechnung des Hrn. Schulze ift indell'en viel weitläuftigerund unbequemer: hauptfächlich wohl deswegen, weiler nicht vorausfetzt, dafs auch die Chorde der Erdbahnim Vcrhältnifs der Zeiten gefchnitten werde, und weiler ftatt des curtirten Abftandes von der Erde, den Ab-ftand des Cometen von der Sonne in der erften Beobach-tung als die zu fliehende unbekannte Gröfse annimmt.*)Zugleich ift dabey ein kleiner Übereilungsfehler vorge-fallen. Herr S c h u 1 z e Tagt nemlich, Lambert habebewiefeu, dafs bey fait gleichen Zwifchenzeiteii der ra-dius vector in der mittlern Beobachtung die Chorde derCometenbalm fehr nahe im Verhältnifs der Zeiten fchnei-de : pourvu qu'on emploie des observations aJJ'ez dijíanlesenlr' elles. Man würde diel's blofs für einen Druckfehlerhalten: allein bey Anwendung feiner Methode auf den.Cometen von 1779 wählt er wirklich die von einanderentfernteften Beobachtungen, die er nur hatte, machtdie Zwilchenzeit von mehr als 80 Tagen, und bringtdeswegen auch ganz natürlich Elemente diefes Cometenheraus, die von den wahren ungemein verfcliieden fmd.

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*) Moyen ßmple et facile pour déterminer par approximationl'orbite dune comète. Nouveaux Mémoires de l' Academie¿702. p. 129 jqq.

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