Leben. 27
Von meiner frühesten Jugend an war ichein leidenschaftlicher Liebhaber vom Lesen, und alledas bischen Geld, das ich in die Hände bekam,wendete ich auf Bucher. Vor allen fand ich Ge-schmack an Reiscbeschreibungcn; mein erster Awkauf war Bunyan's Sammlung, und zwarin kleinen einzelnen Bänden. In der Folge ver-äußerte ich sie wieder, um mir eine historischeSammlung von R. Burton dafür anzuschaffen.Diese bestand aus kleinen, wohlfeilen Bändchen,die sich zusammen gegen vierzig oder fünfzig be-laufen mochten.
Die kleine Bibliothek meines Vaters bestandgrößcenlheils aus theologischen Büchern, polemi-schen und Ervauungsschnfren. Ich las den größ-ten Theil davon, doch habe ich in der Folge oftbedauert, daß mir zu einer Zeit, wo ich «inen sol-chen Hcishunger nach Belehrung hatte, nicht zweck-mäßigere Bücher in die Hände falle» mußten, weiles doch nun einmahl entschieden war, daß ichkein Geistlicher werden sollte. Indcß befandensich unter ihnen auch Plutarchs Lebensbe-schreibungen, in denen ich fleißig las, und
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