§. izi. Auffangungö.Stange. Z29
Sie mag aber aufgesetzt werden wo man wolle, so istdoch wohl zu merken, daß man sich nicht darauf allein ver-lassen kann, sondern daß dennoch, wie gesagt, der Dach-rücken von einein Ende bis zum andern mit einem Mcrall-Skretfen bedeckt werden muß,
Dke Länge der Stange muß so eingerichtet werden,daß sie, wenn sie nahe an einem Schorsteine steht, mit ihrerSpitze z biö 5 Fuß darüber hervorrage, desto mehr nämlich,wenn der Schorstcin selbst nur niedrig, und wenn die Endendes Daches davon ziemlich weit abgelegen sind. Soll siean dem Ende des Dachrückens, von den Schorsteine« ent-fernt stehen, so muß sie desto hoher, und, da sie keine solcheHaltung hat, desto dicker seyn.
Die Vcvestigung der Stange geschehet an Schor-fleinen, wenn diese stark genug sind und ans der First stehen,folgendermaßen. ES wird der Stange dcy dem obern Theiledes SchorsteinS eine Biegung (T. I. Fig. 1. 2.) gegeben,damit sie auf dem Rande desselben gestützt werde: dasuntere Ende wird platt geschmiedet und mit einigen Lochernversehen, durch welche, wenn sie auf die Fugen der Ziegel-steine zutreffen, Nägel geschlagen, sonst aber umfassendeKrampen, deren Schenkel, wie die Nägel, etwas eingehaktsind, zu Hülfe genommen werden.
Wenn indessen der Schorstcin nicht stark von Gemäuerist, so kann man sich nicht darauf verlassen; sondern dieStange muß daneben an den znsammenschiessendcn Dach-sparren bevestigt werden --- Au diesem Ende, oder, wenn
X Z eine