z28 §> lZk- Auffangungs t Stange.
schützte Ecke des Gebäudes getroffen werde, theils um denerstenAnfall dadurch vom Gebäude selbst, oder einem daraufsichenden Knopfe, etwas entfernt zu halten»
Die Dicke einer Auffangungöstange auf dem Dachekann etwa ^ Zoll, oder wenn sie lang ist, einen ganzenSoll im Gevierte sehn, weil eine dünnere zu. leicht- vomWinde schwankt.
Oben an der Stange kann, zur Bewahrung des Endesvor dem Roste, eine drcyecktc, etwa ^ Fuß lange, nicht sehrzugeschärfte Spitze von Messing eingcnictetwerden, welchesjedoch nicht nothwenblg ist. — Eine einfache Spitze ander Auffangungsstange ist einer Zurüstung mit mchrernSpitzen vorzuziehen.
Die vorzüglichsten Stellen, wo eine Zluffangungsstange'aufzurichten wäre, sind, bey Gebäuden die zwischen andernHäusern liegen, die Schorstcine t- bey freystchenvcn aber,wenn daran die Schorsteine weiter nach der Mitte hinstehen,tie Enden des Daches, weil die Erfahrung zeigt, daß dieseeher als die Mittlern, obgleich höhern Theile, getroffenWerden. So auch die Spitze eines Frontispizes, wenn sieeinem freien Felde oder einem Kanal zugekehrt Ist — Wersich nun mit einer Stange begnügen will, der muß sie andem Ende ausrichten, welches dem Zuge der Wetterwolkenam meisten ausgesetzt zu feyn scheint- Bey einem kleinenHause, dessen Dach sich nicht über 4<s Fuß erstreckt, undwelches in der Mitte einen Schorstein hat, kann die Stangefüglich an selbigem angebracht werden.
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