ZZO §. IZI. Ailffangungs > Stange«'
eine Stange am Ende eines abgestrztzten Daches aufgerichtetseyn soll, werden unten an der Stange ein Paar Fcdem(Schenkeln) angeschmiedet, die mit Nägel-Löchern versehensind und so auseinander stehen, daß sie an die Sparrenpassen. (Taf. I. Fig. z.) Alsdann kann die Stange vonunten ohne sonderliche Beschwerde angebracht werden» Eswird nämlich nur ein Firstziegel durchbohret, durch welchensie von innen mit ihrem obcrn Ende hinausgesteckt, dasuntere aber mit den Schenkeln seitwärts an die Sparren midgehackten (gezähnten, eingekerbten) Nägeln bevestigt wird.Der durchbohrte Ziegel wird oben mit einer Bleyplattebedeckt, welche durchstochen und so ausgetrieben ist, daß sisdie Stange als mit einem Halsbands umfaßt — Am Gie-bel-Etlde eines Daches oder an einem Frontispize wird dieStange mit ihren Schenkeln oben auf dem Giebclpfosten^oder zur Seite desselben angenagelt.
Wenn schon eine Windfahne oder ein metallener Zierzrath auf der First vorhanden ist, so können diese, ob sie,gleich nicht zugespitzt sind, die Dienste einer Aussangnngs-stange leisten, wenn sie mit dem ferner« Ableitungs-Metalleverbunden werden. Ist es aber ein runder metallener.Knopf, so löthc man darauf eine etwa clncn.Fuß lange, mit,einer Kappe versehene messingene Spitze, damit der Strahlnicht unmittelbar darauf falle und ihm beschädige. Eben,dergleichen wird auch auf einen hölzernen Knopf aufgena-gelt. (T. I. Fig. 4. Z.)„
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