§. IZÄ. Bedeckung der Firste Z27
dem darunter liegenden Gesimse angenagelt werden-kann.-—Wenn auch nur der Nucken mit Metall belegt ist und davonan den Enden Gräten herab gehen, so ist damit, da dieseschon genugsam zur Ableitung dienen, was die Schorsteineund Giebelpfosten betrifft, eben so zu verfahren, und nurVon dem untern Ende jener Streifen an das weitere zubesorgen.
Nicht alle aussen am Gebäude unterhalb des Dachesbefindliche abgesonderte Metalle sind dem Anfalle des Blitzesausgesetzt, so daß sie mit der Ableitung verbunden werdenwußten, sondern nur die an dm obern Theilen des Gebäu-des hervorragenden, z. B. Haken oben am Giebel, daranman eine Winde hängt, ausgiesscude Rrgeuröhren (soge-nannte Drachenköpfe) u. d< gl. An hohen Gebäuden,ober freyliegenden Seiten wäre es jedoch zu rächen, auch diean den obern Stockwerken hervorragenden Metalle, z. B»das Geländer eines hervorstehenden Balkons, mit der Ab-leitung in Verbindung zu setzen.
H. IZt.
AuffaiWmgs - Stange.
Eine Stange auf dem Gebäude aufzurichten, ist nichtunumgänglich erfodert, weil der Blitz, wie die Erfahrunglehrt, auch ohne dieselbe, sonder Schaden, die oben undan den Enden befindlichen Bleystreifen trifft und daran her-unter fahrt — Man pflegt aber Auffangungöstangen zuerrichten, theils um dem Strahl eine desto vorzuglichereStelle darzubieten, damit nicht etwa eine andere »nbe-
X 4 schützte