Z2K §. izo. Bedeckung der First.
gleichen auf der Spitze stcht^ brauchen auch keiner eigenenAbleitung»
Wenn NM den Dachrand herum eine Brustmauevgeführt ist, so müssen auch, wo nicht der ganze obere Raud>doch- die Ecken desselben, mit Metall' bedeck!-, und diesesmit andern zur Ableitung führenden verbunden werden—Stehen auf einer solchen Mauer ,, wie bey Pracht-Gebäuden, noch Bildsäulen oder andere Zicrrathen, s»wäre es am schicklichsten, an deren hintern Seite einemdicken, oben ein Paar Handbreit hervorragenden^ Messing-:Krath anzubringen, und mit dem herabführcndcn Metalle?in Verbindung zu setzen. Dadurch würden sie vor dem-Abschlagen genug gesichert und doch nicht verunzieret werden».Wenn solche Aierrathen von- ungleicher Höhe sind, so-braucht die Beschützung nur den höheren, und denen, welchean den Ecken stehen, gegeben zu werden.
Wenn das ganze Dach mit ein oder anberm Metalle?Vedeckt ist,' so giebt dieses schon den reichlichsten Schutzeund darüber noch eine eiserne Stange zur Ableitung her-abzuführen, ist mehr nachtheilig als nützlich. Es muß also-daran nur den hervorstehenden Schorsteinsn, wie obengesagt, wie auch den Giebelpfosien, eine mit dem Dachezusammenhängende Bedeckung gegeben, und die fernereAbleitung am untern Rande des Daches angefügt werden»Au diesem Ende wird nämlich der Rand unten an einerStelle etwas eingeschnitten, so, daß er mittelst einer dop-pelten Falze mit dem Ablcitungsstmfen verbunden, und an
dem