H. I! I. Ableitung NM Gebäude sollte nicht :c. 27z
herunter geführt werden muß, so scheint es nur/ine gar zustrenge Anhänglichkeit an de» ersten von Naturforscherngegebenen Rath zu seyn, daß man sich an vielen Orten nochzu .diesem Zwecke in allen Fällen der eisernen Stangenbedienet Die Erfahrung hat ja genugsam gezeigt,
daß jepe andere zusammenhängende Strecke Metall den Blitz.eben so sicher ableite, Vach elektrischen Versuchen müßteman auch schließen, daß eine breitere Oberfläche des Mctal-les vorzuziehen sey, weil die Elektrizität nicht jn Verhält-nisse des Inhalts, sondern nach der größern Oberfläche reich-sicher aufgenommen wird — Am sonderbarsten jst.esaber, daß man zuweilen , wo schon ein metallenes Dach,oder desgleichen, eine diel reichlichere und bessere Blitzab-leitung darbot, noch Mit Unkosten, Beschwerde und Miß-Zierde, .oben .darüber Stangen angebracht hat, als obVater Franklin eben .in .diesen eine besondere Zauberkraftgelegt halte — Daß die Jusammenfügnng und Anbrin-gung einer Leitung von Stangen viele Beschwerde verursache,sst leicht zubrachten. Noch wichtiger aber ist die Erwägung,
daß
Durch Stangen - Leitungen will man Schlösser oderPrachtgebäude mit ihren Statüen und Zierralhcn verumstalten ; mit Stangen alle übrige bis zur Hütte und Schä-ferkarren in Unkosten setzeir, mit Stangen auch die.Reis«Wagen beschweren, n. s. f.
"?) Deswegen haben auch die Herren Achard und Herzin Berlin an den beiden Thürmenauf dem Gens d'armes,Platze eiserne -z Zoll breite platten anlegen lassen.
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