!26 §. 58. Vom Blitz Getödtets.
zusammen geschlungen gewesen, der Lange nach hie undda zerrissen. Ferner zerriß der Strahl das unter den Haf-ten gelegene Bruststück, welches von schwarzen Tuche, mitdickem Pappendeckel miterlegt und mit Lcinewand gefüttertwar, der Länge nach in zwey Stücke, davon das linke aufdem Bodes geschleudert, das rechte aber zwischen die auf-gerissene Rinde des Baumes eingesprengt und überall sehrzcrfezt war. Auch das Hemde war in dieser Gegend eineSpannelang herabwärts aufgerissen. Don dem Magen,wo die Hasten ein Ende hatten, sprang der Strahl auf dierechte an de» Daum angelehnte Seite des Mädchens zu demRocksacke, darin sich nebst andern Dingen ciu Messer be-fand, welches aber doch unverletzt geblieben. Das Band,womit der wollene Rock und ein anderes, womit der weiß-keinene Schurz gebunden waren, wurden entzwei) gesprengt»Der Schurz war dabey einen halben Schuh lang aufgeschliztund um den Riß herum geschwätzt. Von dort ging derSirahl zum Thcil wieder tmf den Baum zu, lief über dieRinde, welche er doch nicht aufriß, sondern nur stark schärf-te, an den Füssen des Knechtes vorder?, schief zur Erde herab,wo er ein Loch von der Größe eines kleinen französische«Zihalerö machte — Das Mädchen ward todt über de» Hü-gel in den Weg herab geworfen: der Knecht, ob er gleichmcht getroffen war, stürzte doch zugleich sinnlos hinunter,und als er sich wieder erholt hatte und zu Hause 'geführtward, beste! ihn noch verschiedenem»!? eine Ohnmacht. Erklagte heruach noch über Schmerzen im Kreuze und Mat-tigkeit