Druckschrift 
Erster Theil (1835) Bis Ende der Regeldetrie in Brüchen
Entstehung
Seite
83
Einzelbild herunterladen
 

Von den Brüchen überhaupt.

83

g. Wenn der Zähler nnr halb so groß ist, als seinNeuner, so gilt der Bruch ein Halbes. Z. B.^ ^ r u. a. m.

11. U e b u n g.

Schreibet eine Reihe Brüche auf, welche einHalbes gelten und zwar:

Erstens in geraden Zahlen: st, 6, 8,10, 12, Ist, 16, 18, 20, 22, 2st, u. s. w.Z. B. ^ Z u. s. w.

12. U e b u n g.

Zweitens in ungeraden Zahlen: 3, 5,

7, y, II, 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25 u. f. w.

1 U 2 zZ. B. - ^ u. s. w.

^23 5

13. U e b u n. g.

Verwandelt diese Doppelbrüche wieder in ein-fache Brüche, und hebet diese nachher auf, als:

Resulucio in Brüchen.

Der Werth eines Bruches von größerer Sorte, in ver-langte geringere Sorte verwandeln, Heißthier resolvireu oder auflösen.

Das Resolviren geschiehet ans folgende Weise: Mattmnltiplicirc den Zähler des gegebenen Bruchs, mit den ge-summten Tkeilen des Ganzen, in derjenigen Sorte, dieman verlangt, und dividirr dies Prvduct durch den Ren-ner. Z. B. Man wollte -Z Rthlr. in Stbr. auflösen: somultipl. man den Zähler mit den gesammten Stüberneines ganzen Reichsthalers, nämlich mit 60, und dividirtdas Product 180 durch den Nenner 1: so findet man,daß ^ Rthlr. gerade 15 Stbr. sind, als:z 60 — — »5 Stbr.

Vortheil: Der Nenner des gegebenen Bruchs darfauch zuerst gegen die Anflösungszahl aufgehoben werden,wie hier 1 gegen 60, so hat man den Zähler 3 mit 15 nurzu multipl. ^ 15 Stbr.

6 5