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Erster Theil (1835) Bis Ende der Regeldetrie in Brüchen
Entstehung
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Von der Rechenkunst uno den Zahlen

überhaupt.

Äie Rechenkunst ist eine Wissenschast, welche lehret,wie aus bekannten und gegebenen Zahlen, durch vernünf-tige und den Umständen angemessene Ueberlegungen undSchlüsse, unbekannte oder verlangte Zahlen gefundenwerden können.

Eine Zahl ist die Sammlung einzelner Dinge voneinerlei Art. Dinge von einerlei Art sind aber solche,die einerlei Namen haben, deßwegen auch gleichnamigeDinge genannt werden

Alle Zahlen werden nur durch zehn Zahlzeichen oderZiffern ausgedruckt, von welchen die neun ersten, ihrenFiguren nach, bloß Einer bedeuten, die man sich mitPuncten oder Strichen Nicht anschaulich machen kann, als:

i 2 3' '4 '5 'st' "7' 's' "9 '

ein, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun.Das zehnte Zahlzeichen heißt Null (0); bedeutetfürsich allein nichts, und dient nur, um eine leere Stelledamit zu besetzen oder auszufüllen.

Vom Numeriren.

Die Kunst, welche lehret wie eine Zahl nach ihremWerth ordentlich ausgesprochen, gelesen oder mit Zif-fern geschrieben wird, heißt Zählen oder Numeriren.

Durch Zusammensetzung der Ziffern entstehen dieeigentlichen Zahlen, wo jede Ziffer der Stelle nach,die sie einnimmt, ihren besondern Werth erhält.

In der ersten Stelle, rechter Hand, bedeutet eineZiffer so viele Einer, als sie ihrer Figur nach anzeiget;in der zweiten Stelle eben so viel Zehner; in der