Druckschrift 
Erster Theil (1835) Bis Ende der Regeldetrie in Brüchen
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen
 

Vom Subtrahiren unbenannterZahlen. 21

21. Wie viel ist 74243 größer, als 34634?

22. Wie viel ist 279646 kleiner, als 843424?

23. Wie viel ist 2473658 von 5462634 unter-schieden ?

24. Suchet die Differenz zwischen 398589 und

846627.

25. Wie viel ist 822342 mehr, als 738697?

26. Wieviel ist 275876 weniger, als 986213?

27. Was bleibt übrig, wenn 989672 von 2222222abgezogen wird?

Vierte Regel.

1. Wenn eine Ziffer von 0 abgezogen werden soll: soleihet Eins dazu und ziehet dann von 10 ab»

2. Wenn von einer, oder mehrern aufeinander folgen-den Nullen Eins geliehen werden muß: so lasset hernachdiese Nullen für 9 gelten, und die darauf folgende wirk-liche Ziffer um Eins weniger, als sie sonst an sich ist.Z. B. von 8030 von 70040

Nr. t. 2674 Nr. 2. 34586

5356 der Rest. 45454 der Rest.Erklärung. 1. Bei Nr. 1 ziehet man 4 von 10 ab:bleiben 6. Die folgende 3 gilt nun noch 2, wovon7 nicht abgezogen werden kann. Man leihet also Einsdazu, und zieht 7 von 12 ab: bleiben noch 5. DiesesEins konnte nicht von 0, sondern mußte von 80 ge-liehen werden: folglich wurde 80 zu 79, und also ausder Nulle 9, und aus der 8 wurde 7. Demnachhieß es: 6 von S noch 3, und 2 von 7 noch S.2. Bei Nr. 2 zieht man 6 von 10 ab: bleiben noch4. Die folgende 4 gilt nun noch 3, wovon 3 nichtabgezogen werden kann. Man leihet also Eins dazu,und ziehet 8 von 13 ab: bleiben noch 5. Dieses Einskonnte nicht aus den beiden nächsten Stetten von 00,sondern mußte von 700 geliehen werden, welche da-durch zu 699, folglich die Nullen zu Neunen, unddie wirkliche Ziffer 7 zu 6 wurden. Demnach hießes: 5 von 9 noch 4; 4 von 9 noch 5, und 3 von6 noch 3.