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2 (1793)
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( 875 )ten ir Minuten 12 Secunden in einem jeden Jahremußten sich nach 128 Jahren zu einem ganzen Tageanhäufen und in der Folge Unrichtigkeiten in der Zeitrech-nung veranlassen, welche noch dadurch vermehrt wurden,daß man willkührliche Veränderungen dahey vornahm, unddie vom Julius Cäsar vorgeschriebene Einschaltungen derJahre nicht genau befolgte. Hierdurch wurde im idtenJahrhundert eine abermalige Calenderverbesser. veranlaßt.

Von der Calenderverbesserung durch Grego-rius XIII.

§. 83g.

Die vorhin angezeigten zu viel gerechneten 11 Minu-ten i2 Secunden in der Jahreslänge des Julianischen Ca-lenders, und jene willkührlichen Veränderungen, verur-sachten im Jahr 1582, also nach 44 ^ 1582 1626 Jah-ren seit der Einführung desselben, unter der Negierung desPabfis 6re°orii XIII. schon einen Fehler von lo Tagen *),so, daß das Frühlingsaquinoctium um io Tage früher, undam uten März einfiel. Der Pabst fand es daher nölhig,eine Verbesserung der alten Julianischcn?Jahrrechnung vor-zunehmen, welches längst der Wunsch der Astronomen war.Er machte sein Vorhaben Ao. 1577 allen christlichen Mäch-

werden, weil hiebey der Stand der Sonne gegen die Fixsternein keine Betrachtung kömmt. Hiernach hat ein bürgerlichesgemeines I. Z65 Tage, 8760 St. 5256^0 Min. zixzsoooSec.ein bürg. Schaltj.z66T. 8784 St. 527040 Min. z 1622400 See.

*) Disidirt man aber 1626 durch 128, so kommen fast iz Ta«ge, zum Beweise, daß man indeß von des Täsars Verschriftabgewichen.