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ten bekannt, um diese dem gemeinen Wesen wichtige Sachemit den geschicktesten Sternkundigen inUeberlegung zu zie-hen. Es wurde endlich hiedurch die Verbesserung des Ca-lenders zu Rom zu Stande gebracht, und dabey im vorausdie Bedingungen festgesetzt, daß nach dem Schluß der altennicanischen Ao. Z25 gehaltenen Kirchenvcrsammlung r) dasSrühlmgsäquinoctium beständig aufden2istenMärzfallen, und 2) Ostern am Sonntage nach dem Voll,mond, der zunächst dem Lrühlingsaquinoerio folgt?gefeyert werden sollte.
§. 8L5. Diesemnach verordnete der Pabst Ao. 1581bey der neuen Einrichtung des Calenders folgende Punk-te zu beobachten, die zugleich der Meinung jener Kir-chenversammlung ein völliges Genüge leisten würden. 1)daß nach dem 4ten October des folgenden izL-sten Jahresaus dem Calender 10 Tage herausgenommen, und alsovom 4ten sogleich auf den.izten gerechnet werden sollte,wodurch dies Jahr nur 355 Tage erhielt *). Damit auchdas Fruhlingsaquinoctium sich mit der Zeit nicht wiedervom aisten Marz entfernen könne, so sollten die von 4zu 4 Jahren einfallenden Schaltjahre, bey drey nach ein-ander folgenden Secularjahren wegfallen, und nur dasvierte Jahrhundert mit einem Schaltjahre anfangen. Dem«nach das Jahr 1600 ein Schaltjahr; 1700, 1800 und 1900gemeine Jahre und 2000 wieder ein Schaltjahr seyn sc. Hie-durch wurde der bey der Julianischen Rechnung, die das
') Demnach sind nach dieser Zeitrechnung die Tage vom Lte»bis i4ten October 158- nie gezählt worden.