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§. 88i. Er zog dabey insbesondere einen ägyptischenAstronomen Sosigeues zu Nathe, welcher als das sichersteMittel, zu einer richtigen Jahrrechnung zu gelangen, svor-schlug,den Mond dabey gänzlich aus der Acht zu lassen, undsich blos nach dem Lauf der Sonne zu richten. Da aber dieSonne in 365 Tagen 6 St den THierkreis durchlaufe, somüßte man, um wegen dieses Überschusses von 6 StundenRechnung zu tragen, das bürgerliche Jahr so oft einen Tagmehr geben,als diese zu einem ganzen Tag anwachsen. Weildies nun nach 4 Jahren geschieht, so wurde festgesetzt, dreyJahre nach einander zu 365 Tage, und das vierte zu Z66zurechnen. Den Anfang des Jahrs ließ man sehr schicklichmit dem Anfang des Januarmonats übereinkommen. ImJahr 45 vor Christi Geburt ordnete Julius Cäsar diese ver-besserte Zeitrechnung an, und folglich wurde das 44steZahrvor Christi Geburt das erste Jahr der Julianischen Zeitrech-nung. Die Anzahl der Tage eines jeden Monats wurdealso festgesetzt, daß der April; Junius, SeptemberundNovember, 30; die übrigen aber, bis auf einen, 31 Tagehaben sollten; denn der Februar bekam im gemeinen Jahrnur 28 Tage. Die Monate Julius und Augustus erhiel-ten ihre Namen erst nach Julius Cäsars Tode, denn dererste hieß vorher tZmmiii- und der andere Lexrilis.
§. 882. Die Tage der Monate theilten die alten Rö-mer, noch auf Anordnung des Romulus, in Lalenci-iz,NSZ und IÜU5 ein. Der erste Tag in jedem Monat wurdegenannt, die folgenden 6 Tage im Marz, May,Julius und October hießen blonze; die übrigen Monate hat«
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