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koch bey den heutigen Griechen im Gebranch, ungleichesauf den Baiearischen Inseln Majorka :c. Die Juden fan-gen ihren Tag mit Unkergang der Senne an, und theiltenehedem den naturlichen Tag, oder die Zeit vom Auf- bisUntergang der Sonne, durchs ganze Jahr in 4 Theile, je«den zu z Stunden ein, daher ihre Tagesstunden im Som-mer größer als im Winter wurden. Diese ungleichen jüdi«schen Stunden wurden Planetensiunden genannt, und konn-ten nur um die Zeit der Frühlings- und Herbstnachtgleiche,mit den Stunden aller übrigen Völker, der Größe nach,übereinkommen. Die heutigen Italiener und Chinese? fan-gen noch größtentheils, so wie ehedem die Athenienser>gleichfalls mit Untergang der Sonne, ihre Tagesstundenzu zahlen an, und die Italiener eigentlich eine halbe oderdreyviertel Stunden nach Sonnenuntergang, es werdendabei? 24 Stunden in einer Reihe fortgerechnet. Diese so-genannten italianischen Stunde« waren auch noch im vori-gen Jahrhundert in Polen, Oestreich und Böhmen ge-bräuchlich.
K. 87z. Der Gebrauch, das Jahr in Wochen von 7.Tagen einzutheilen, wird schon in dem entferntesten Al-terthume fast bey allen orientalischen Völkern angetroffen;selbst bey den Peruanern wurde derselbe, bey der Eroberungvon America, vorgefunden. Diese bey allen gesitteten Völ-kern gemeinschaftlich eingeführte Gewohnheit, muß eine all-gemeine Ursache haben. Gemeiniglich wird solche aus deruralten mosaischen Schopfungsgeschichte hergeleitet, undwäre demnach ein Nehmest von der Religion der Erzväter/