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die sich durch Traditionen fortgepflanzt. Man kann aberauch mit vielem Grunde der Wahrscheinlichkeit annehmen,daß schon alle alte Völker sich hiebey, so wie bey ihrer übri-gen Zeitrechnung, nach dem Mond gerichtet, der monatlichoder in 29 Tagen seine Lichtgesialt viermal, und folglichetwa alle 7 Tage ändert, so wie noch in unfern Zeiten dieTürken, Mohren und verschiedene amerikanische Völkerschaf-ten ihren ganzen Calender nach den abwechselnden Lichtge»stalten des Mondes einrichten *). Ueberdem theilen, 7Tage auf eine Woche gerechnet, das Sonnenjahr von 365Tagen, bis auf einen Tag, in 52 Wochen ein **).
§. 874. Nachher nahm man noch die vorgeblichen 7Planeten mit zu Hülfe, und ein jeder Wochentag erhieltnach einem derselben seinen Namen, welche wir noch jetzt,aber blos zur Abkürzung als Zeichen beybehalten: Die 7
*) Selbst die Bewohner der Insel Otaheite im Südmeer, rech,neten die Zeit, wie Cook berichter, nach den MondSabwechss-lungen.
") Obgleich der synodische Umlauf des Mondes ober die Wieder,kehr seiner vier Haupt-Lichtgestalten -9 Tage is St. 44 dauert,(§, 469) und folglich zwischen jeder 7 Tage 9 St. verfließen,so scheinen doch, da man ganze Tage rechnen mußte, dieses Un«terschiedes ungeachtet, die vier Mondwandelungen zur Ein-führung der Wochen von 7 Tagen die erste Gelegenheit gegs,den zu haben, denn Wochen von 6 oder 8 Tagen würden sichnoch weit mehr von der RüSkehr der Lichtgestalten des Mn,des entfernt Haben-
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