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2 (1793)
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Uhr 47> nach der Sonne sey. Diese Angabe einer richtigverzeichneten Monduhr wird immer zuverläßiger, je höherder Mond über dem Horizont steht, weil alsdann die Wir-kung der Nefraction und Parallaxe unmerklich wird.

§. 866. Eine Stcrnenuhr lehrt, vermittelst der in derNachbarschaft des Nordpols siehenden Sterne die Stunde derNacht zu finden. Gemeiniglich werden dieselben auf den Po-larstern und die beyden hellen Sternes und « nach meinenHimmelscharten) im Viereck des großen Bären), (auchdie Hinterrader des großen Wagens genannt,) welche mitdem Polarstern auf einer Linie stehen, oder auf den Polar-stern und den hellsten Stern am Rücken des kleinen Bä-ren (/s nach meinen Charten) eingerichtet. Gesetzt nun,man wählt hiezu die beyden zuerst genannten Sterne imgroßen Bären, so muß bekannt seyn, wenn diese Sternemit der Sonne zugleich in den Meridian kommen. Diesläßt sich aber aus ihrer geraden Aufsteigung, welche derib-ste Grad des Aequators ist, leicht finden. Denn wenndie Sonne diese Aufsteigung hat, so gehen beyde Sterneum 12 Uhr Nachts unter, und wenn die Aufsteigung derSonne 162° -l- 180° 342° ist, um selbige Zeit über demPol mit der Sonne zugleich durch den Meridian. Erstercsgeschieht am 2ten September und letzteres am isten März.

§. 867. Die Sternenuhr besteht nun, wie die i66steFigur vorstellt, aus zwey Scheiben von Holz oder Mes-sing :c>, davon die innere beweglich ist; ungleichen aus ei-nem beweglichen messingenen Lineal oder einer Regel c c;,Heren Mittelpunct L durchbohrt ist. Der Kreis der äußer-