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2 (1793)
Seite
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erstlich eine Aequinoctialuhr L^vu wie für die Sonne(§. 848 und Fig. 158) und stelle solche mit ihrem Zeiger un»ter dem gehörigen Winkel der Acquatorhöhe auf DieseUhr bildet in Fig. 165 der äußere mit römischen Zahlen be-zeichnete fchattirte Kreis ab. Man verfertige alsdann einemessingene Scheibe, in der Größe, daß sie am innern Kreisdieser Aequinoctialuhr anschließt, und sich um ihren Mittel-punkt 5, auf den Zeiger der Uhr gesteckt, umdrehen laßt.Den Umkreis derselben theile man in 24 St. 50z', oder mansetze am Mittelpunkt 1° für eine jede Stunde den Winkel

14° 29z , so ist dies die eigentliche Mond-uhr, auf welcher ^Stunden webender Ordnung, wie aufder Aequinoctialuhr verzeichnet werden, doch so, daß dersich noch findende überschüßige Raum der Mitternachtssiundebei) L gerade gegen über kömmt und schattirt wird, wie dieFigur zeigt. Von L nach e sind Abend- und von L nachI. Morgenstunden. Kommt nemlich der Mond z. B. desAbends um 5 Uhr in den Meridian, so wird die zte Stundebey e am Meridian bey XII gesetzt, und eben dies geschiehtmit dem Puncte l., wenn der Mond früh um 6 Uhr culmi-Uirt. Gesetzt nun, der Mond stehe nach obigem Bepspiel,für welches die Scheiben in der Figur gestellt sind, um 8Uhr 24' Abends im Meridian, so wird diese Stunde derMonduhr an die XMe oder Mittagsstunde der Sonnen-uhr bey » geschoben, fällt nun in dieser Nacht der Schat-ten des Zeigers beym Mondschein aufm Uhr 16' der Son-«enuhr, so zeigt er zugleich auf der Monduhr, daß es 11