Druckschrift 
2 (1793)
Seite
844
Einzelbild herunterladen
 

( 844 )

muß unter unserer Polhöhe cv fast gleich seyn. Ander Seite des Zeigers LR etwa in L, kann ein kleiner Stifthorizontal eingelegt werden, und wenn manalsdanndieaufSN senkrechte Linie S r als einen Halbmesser ansieht, solassen sich von r aus, gegen V auf der Mittagslinie dieTangenten des Complements der mittagigen Sonnenhöhenund damit die Zeichen des Thierkreises bemerken, derSchatten vom Stift L zeigt alsdann alle Mittage die Höheder Sonne im Meridian, und ihren Ort in der Ecliptik.

§. 85Z. Nach Fig. V .Taf. XIX. können mit mehr Ge-nauigkeit beym Entwurf der Horizontaluhren statt der Tan-genten oder Aequinoctiallinien, Circulbögen gebraucht wer-den. Man zieht den Kreis >n nr, und dessen beyde Durch-messer mr und o ä senkrecht ans einander, theilt erstern in24 gleiche Theile oder Stunden, macht den Winkel ?o R.derHöhe des Aeguators, aber dessen Hälfte gleich, undbeschreibt aus Ii mit dem Halbmesser lio, durch o den Kreisvon. Aus ? zieht man hierauf in jeder Stunde des Krei«sesmur, blinde Linien, und wo diese den Kreis von durch-schneiden, werden aus 2 Linien hingezogen, welches dieStundenlinien der Horizontaluhr für die Polhöhe oX? sind.Diese Figur ist eine Projection der Himmelskugel auf derEbene des Horizonts, aus dem Zenith betrachtet, -nor istder Horizont, von der Aeguator, 5 der Scheitelpunkt;? der Pol, eine Linie wie ? u ein Vertikalkreis; o p ein Stun-denbvgendeSAequatorszStundenVormittag; poudieHö-^ f des Aequators, und weil das Dreyeck pou in u recht-