Druckschrift 
2 (1793)
Seite
843
Einzelbild herunterladen
 

< 84Z )

gensiundenlinie, wenn diese Vcrlängernng durch cl für dieAbendsiundenlinien geschieht. Die rate vder Mittagssiun-denlinie muß genau gegen Norden liegen und die Ebene,auf welcher die Uhr verzeichnet ist, horizontal gelegt wer-den. Der Triangel 1L l! wird aus Blech verfertigt, undsenkrecht auf der Mittagslinie aufgerichtet, wo er zum Zei-ger dient. Der Schatten der Seite LL giebt an den Stun-denlmicn die Zeit an, und dieseSctte stellt hier eigentlich dieWettaxe vor.

§. 852. Da die Linien Ua, u.b, k c w. Tangenten deran V sich ergebenden Winkel sind, so lassen sich die Stun-denlinien auftragen, wenn man V ld als den Radius an-sieht, und aus den trigonometrischen Tafeln die Tangentenvon iz, zo, 4z :c. Grade sucht, (weil nemlich iZ Grad aufeine Stunde gehen.) Es fty nun Vk ivoo, so müßte ka111 268, K,b 577; kc iooo; lkä l7Z2UNd Ike Z7Z2habett.Die Figur einer horizontalen Uhr ist willkührlich, denn eskommt blos auf die richtige Lage der Stundenlinien vomMittelpuuct c aus gegen die Mittagslinie, und nicht aufihre Lange an, man macht aber gemeiniglich, und aus gu-ten Gründen, die in der Gegend des Mittags liegenden Stun--denlinien länger als die übrigen. Der blecherne Zeiger ILSwird verhältnißmäßig viel größer gemacht, als in derFignrvorgestellt ist, doch ohne Veränderung des Winkelsdamit auch im Sommer, wenn die Sonne des Mittags amhöchsten steht, der Schatten sich längst der ganzen auf derUhr gezogenen Mittagslinie erstrecken könne, und deswegen