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2 (1793)
Seite
836
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he der Oefnung im Gewölbe, wodurch die Sonne zu Mit-tage ihre Straten wirst, ist Fuß *). In der Sulpitius-kirche zu Paris hat le Monnicr 1747 einen vom Uhrma-cher Sully 1727 aufgestellten 80 Fuß hohen Gnomon ver-bessert. Die Herren de Cesaris und Reggis haben im I.,786 in der Cathedralkirche zu Milano einen 7z Fuß hohenGnomon errichtet.

§. 844. Es ist bereits im i86sten §. die gewöhnlichsteund fich auf correspondirende Sonnenhöhen gründende Ms«thode angegeben, wie sich ein jeder Liebhaber die Mittags-linie für einen bestandigen Ort der Beobachtung selbst ziehenkann. Ich bemerke noch, daß dieser Versuch am zuverläs-sigsten um den aasten Zunii, als der Zeit der Sommerson-nenwende, vorzunehmen ist; denn im December sind dieSchatten zu lang und gewöhnlich zu schwach, und im Märzund September verändert die Sonne in einigen Stundenihre Abweichung zu merklich, obgleich dieses bey kleinen Me-ridianlinien keinen sonderlichen Fehler verursachen würde.

§. 845. Die iMe Figur zeigt noch ein bequemes In-strument zur Erfindung derMittagslinie, beywelchemmansich statt eines aufgerichteten Stifts, mit mehrerer Sicher-heit, einer an einem Faden hängenden Bleykugel bedient,die nach unten eine Spitze hat. öv ist eine runde waag'

*) 4s (Znomona Neriälsno ZZoiionienli > »4 4!>'i

?«tronii As. 4. Looonize 1756. Die Beobachtungen überdies« Mittagtlinie gehen vom Jahr 1655 Hit 1756.