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2 (1793)
Seite
837
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( 837 )recht gestellte Scheibe, von hartem Holz oder Kupfer, ausderen Mitte ein Fuß 7 bis 8 Zoll hoch hervorgeht. Dieserträgt eine blecherne Platte X z Zoll ins Gevierte, welche inr ein kleines Loch hat, durch welches ein Sonnenstral auf L Ofallen kann. Durch-dieses Loch wird noch ein Faden gezo-gen, an welchem ein Bleyloth hängt, dessen Spitze genaudie Platte in dem Punct c berührt. Aus diesem Puncteziehtman einige concentrische Circul, und giebt Acht, wenn undwo der durch l' fallende Sonnenstral sich auf selbige, Vor-und Nachmittags, als ein lichter Punct zeigt, wie etwa beye und I.. Diese Berührungspuncte eines und desselbenCirculs durch Linien zusammengezogen, und letztere in dieHälfte getheilt, bestimmen eben so wie im §. 186, die wahreLage der Meridianlinie LI). Man kann auch, um den hel-len Punct des Sonuensirais desto besser zu sehen, über derPlatte K eine größere pappene Scheibe legen, die bey retwas ausgeschnitten ist.

§. 846. Ich setze noch eine leichte und zuverläßigeMethode her, wie man vermittelst des Polarsterns,eine Mittagslinie ziehen könne. Wenn dieser Stern ge-rade unter oder über dem Pol im nordlichen Meridiansteht, so hänge man in der Mitte eines gegen Nordenliegenden Fensters eine Bleykugel an einem Faden auf,richte auf einem hölzernen Brett -bcä Fig. 157. einen höl-zernen einige Fuß hohen Arm S v auf, und lasse vonv aus eine andere Bleykugel an einem Faden bis aufdie Oberfläche des Bretts in e herunter, schiebe alsdann