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§. 8zo. Drittens ist es nothwendig, daß der Schif-fer die richtige Sonnenzeit, welche man unter dem Meridianseines Schiffs, im Augenblick der gemessenen Abstände undHöhen zahlt, durch eine oder die andere vorher (§. 8iz —817) beschriebene astronomische Beobachtung wisse; unddann Haler viertens eine Neduction vorzunehmen, nachwelcher das, was die Nefraction des Mondes und Sterns,ungleichen die Höhenparallaxe des erster« zwischen dem beob-achteten scheinbaren, und dem aus dem Mittelpuncr der Erdeerscheinenden wahren Abstand ändert, in Rechnung gezogenwird; hierdurch erhalt er für die Zeit der Beobachtungunter dem Meridian des Schiffs, den wahren Abstand desSterns vom Mond, welcher mit den im Nautical- Almanac,oder der Lonnoillänce ÜS5 ISM5 für den Grecnwicher oderPariser Meridian angesetzten verglichen, den Unterschied derMeridiane und damit die Länge des Schiffs auf dem Meerherausbringt. ,
Diese Neduction kann bereits mit hinlänglicher Ge-nauigkeit mechanisch, nemlich: mit Zirkel und Lineal aufdem oben angezeigten Reductions-Rahmen des Hrn. dela Caille Fig. 155, der Tafel XIX. Fig. III. zu diesem Zwecknoch einmal vorgestellt und eingerichtet ist, gefunden werden.
§. 8z r. Z. B. Ein Seefahrer beobachtet im stillenMeer, Nordwärts von der Linie, da er die Breite seinesSchiffs^ Z2' gefunden, den Abstand des Mittelpunkts
des oft nicht fichtbar ist; vermittelst des, aus den Evhemerhden bekannten Halbmessers des Mondes, last sich alsdann leichtfinden, wie groß dieser Abstand vom Mittelpunkt sey.
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