Druckschrift 
2 (1793)
Seite
819
Einzelbild herunterladen
 

( 8iy )

andern Hr. Doctor Masd'elvne, apf seiner Seereise durchdie Erfahrung überzeugt hat.

K. 828. Zur Ausübung dieser Methode auf der Seewird erfordert, das erstlich: dein Seefahrer die dazu n8-thigen weitlauftigen Mondberechnungen im voraus bekanntgemacht worden. Diese Rechnungen enthält der seit 1767in London jahrlich herauskommende Nautical-Almanac,oder Schiffscalendsr, in welchem außer dem Lauf derSonne, des MvNdes, der Planeten ?c. in einem jeden Mo-nat auf vier Seilen, für einen jeden Tag, der wahre, oderaus dem Mittelpunkt der Erde erscheinende westliche ödetöstliche Abstand des Mlttelpnncts vom Monde, von dekSonne, oder einigen der hellsten Fixsternen von z zu zStunden, unter dem Meridian zu Greenwich, angesetzt ist»Diese Tafeln des englischen Schiffscalenders sind auch seit1774, auf den Pariser Meridian rcducirt, der LonnoistsncsÜS5 remz beygefügt. Bei) der Berechnung des wahrenAbstandes des Mondes von einem Stern liegt die fürdie Zeit der Beobachtung aus den Tafeln gefundene Längsund Breite des Mondes und Sterns zum Grunde. Eswerden dabei) die im § iyy und aoo nach der 49 Fig. vor-kommenden Regeln angewendet, wenn man statt Abwei-

In einem jeden Monat kommen gewöhnlich 7 bis 8 !>t demsel«selben sichtbare Sterne vor, und überhaurt finde ich -m Namtical-Almaiiac die zstündlichcN west oder östlichen Abständedes Mondes Mittelxuncts von folz-nden Sternen: tNarkab>der helle vorn am Raps des Widders) AldcbaraN, PollnsRegulus, Spiea, Antares, Fainahand, Arair, der südlichtK» den Hörnern dos Steinbocks.

Fff2