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Htmmelsbegebenheiten fallen gewöhnlich nur von 6 zu 6Monaten ein, und es giebt nicht selten Jahre, worin sichgar keine Finsierniß am Monde ereignen.
§. 82?. Da nun die Sternkunde außer den bisher er-zählten, keine augenblicklichen Erscheinungen, die auch zu-gleich oft genug vorfallen, zur Erfindung der Meereslängedarbietet, so haben verschiedene Astronomen, unter andernFrisius, Rcpler, S.ongomontan, Morin, Halley vor-geschlagen, den L.auf des Mondes selbst, oder dessenAbstände von der Sonne oder bekannten Fixsternen,die in einer jeden heitern Nacht, ausgenommen kurz^vorund nach dem Neumond, beobachtet werden können, zudiesem Endzweck anzuwenden. Denn, nachdem seit eini-gen zo Jahren die Mondtafeln, durch Mayers Bemü-hung *) den Ort des Mondes, für eine jede Zeil, mit einerhiezu erforderlichen Genauigkeit angeben, konnten die Stern-kundigen diesen Entschluß fassen. Mayers Mondtafelnwurden auch damals von der englischen über die Erfin-dung der Meereslänge niedergesetzten Commission appro-Hirt, und seine Erben erhielten eine Belohnung von ZoosPfand Sterling. Seitdem wird diese Methode, nemlichdie Meereslänge durch eine Ausmessung des Abstan-des des Mondes von einem Fixstern, dessen Lange undBreite bekannt ist, zu finden, für die genaueste und sichersteunter allen gehalten, von deren Nichtigkeit sich auch unter
*) Tobias Maver wurde den i7ten Febr. 17-z zu Marbach imWürtembergischen gebvhren, und starb zu Göttingen den sostenJebr. 176z.