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2 (1793)
Seite
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nun, bey dieser Veranstaltung beobachtet der Seefahrer ei«neu Eintritt des ersten Trabanten um y Uhr 28^ Abends,nach der Uhr seines Schiffes; die französischen Ephemeridenzeigen ihm aber, daß dieser Eintritt zu Paris um 6 Uhr 16'geschehen soll, so weiß er sogleich hieraus, daß er z Stunden12' — 48° vom Pariser Meridian ostwärts seegelt, und daParis unter den 20° der Lange gesetzt wird, die Länge sei-nes Schiffs 68° seyn muffe.

Z. 826. Die Mondfinsternisse geben auch ein Mit-tel an die Hand, um die Länge auf der See zu finden. DieErscheinungen derselben treffen für alle Erdbewohner, ingleichen Augenblicken ein, ob selbige gleich alsdann verschie-dene Stunden zahlen. Der auf der See bemerkte Zeitun-terschied beym Eintritt des Mondes in den Erdschatten, zwi-schen der Uhr des Schiffs und der Zeit, welche die französi-schen, englischen, oder die hiesigen astronomischen Jahrbü-cher nach dem Pariser, Londner oder Berliner Meridianfür eben diesen Eintritt oder Anfang der Iinsterniß ansetzen,giebt unmittelbar die Entfernung des Schiffs von einemdieser bekannten Meridiane, und folglich dessen Lange. Zu-dem lassen sich auch die Mondfinsternisse mit bloßen Augen,bis auf etwa zwey Minuten, genau beobachten, so daß derSeefahrer allenfalls Fernrohre dabei) entbehren, und sichdennoch versichert halten kann, mit Zuziehung der Epheme-riden, die Meereslange bis auf einen Grad gefunden zuhaben, in deren Schätzung er oft bey großen Seereisen, undwenn das Schiff einigemal durch Stürme verschlagen wor-den, um verschiedene Grade fehlen kann. Allein, dies«

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