( 8l6 )
erfordert doch die sich dabei) einmischende Parallaxodes Mon«des eine weitläuftige Rechnung, um daraus mit Beyhülfeder Ephemeriden, die die Erscheinung und Phasen derselbenfür einen bekannten Meridian angeben, die Lange desSchiffs zu finden, deren Ausführung man auch einem ge-schickten Seefahrer schwerlich zumuthen darf. Die Bede-ckungen der Fixsterne und Planeten vsm Monde ge-schehen auch nicht so häufig, als man Erwarten sollte, (F.672.) sie sind vornemlich, wenn der Mond stark erleuchtetist, nur durch Fernröhre sichtbar, und die dabei) vorkom-menden Rechnungen zur Erfindung der Meereslange, sindeben so beschwerlich, als die bei) den Sonnenfinsternissen.
§. 825. Die Verfinsterungen der Iupiterstra-banten sind ungemein brauchbar, auf dem festen Landeden Meridianunterschied der Oerter zu finden, und seit ih»rer Entdeckung sind die Längen vieler Städte, Häfen, Kü-sten, Inseln bekannt geworden oder berichtigt, und über-haupt unsere Land- und Seecharten sehr verbessert worden.Der Ein- und Austritt derselben, in und aus dem Schat-ten des Jupiters, wird für alle Erdbewohner in gleichenAugenblicken, und nur nach dem Unterschiede ihrer Meri-diane, in verschiedenen Stunden gesehen. Diese Verfin-sterungen lassen sich oft bemerken, indem monatlich verschie-dene über dem Horizont eines Orts sichtbare einfallen. Aufeinem fortseegelnden Schiffe macht es aber Schwierigkeit,dergleichen Beobachtungen genau anzustellen, wenn diesernicht durch die vorhin erwehnten Erfindungen von Dollond«nd Irwin wenigstens zum Theil abgeholfen wird. Gesetzt
nun,