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geben, bey andern kommt man durch eine, wiewoi ümfiänö-kichere Berechnung, gleichfalls zu diesem Zweck. Allein diemehresten Himmelsbegebenheiten lassen sich nur durch Fern-röhre genau beobachten, welche auf der See, zumal wennsie lang seyn oder ansehnlich vergrößern Müssen, wegen derbeständigen Bewegung des Schiffes, sehr schwer anzubrin-gen sind, wiewol erst seit dem Jahr 1758. Hr. Dollond inEngland") viel kürzere, und doch eben so stark als die ge-meinen, vergrößernde achromatische Fernröhre erfunden,und Hr. Irwin (gleichfalls ein Englander) einen sogenann-ten Seestuhl ausgedacht, welcher in der Gegend des gro-ßen Mastes auf dem Verdeck eines Schiffs dergestalt aufge-hängt wird, daß der darauf sitzende Beobachter wenig vonden Schwankungen des Schiffes empfindet, und bey einigerAebung den zu beobachtenden Himmelskörper im Fernrohrziemlich ruhig erhalten kann, durch welche nützliche Erfin-dungen die Beobachtung der zur Erfindung der Meereslän-ge brauchbaren Himmelsbegebenheiten, als Sonnen- undMondfinsternisse; Bedeckungen der Fixsterne undPlaneten vom Monde; Verfinsterungen der Jupi-terstrabanten, auf der See erleichtert worden.
§. 824. Eine Sonncnsinsterniß stellt sich aber füreinen gewissen Ort der Beobachtung nur selten ein, undselbst, auch wenn sie auf der See genau beobachtet worden,
°) Dieser berühmte Künstler starb de» zosten Nov. 1761.Seine Söhne und sein Schwiegersohn Hr. Ramsden haben«vrtrefliche achromatische Fernröhre geliefert.