f 8!Z )
such, welcher mit derselben zur See gemacht wurde, fiel soglücklich aus, daß Harrison 10000 Pfund Sterling, alsdie erste Hälfte des Preises, wirklich erhielte; als aber nach-her der Königl. Astronom zuGreenwlch, Hr. Maskelyne,diese Uhr auf einer Seereise von 6 Wochen, zur Weckern Un-tersuchung mitnahm, fand er solche Unrichtigkelten in ihremGange, daß sie die Lange bis auf einen ganzen Grad unbe-stimmt ließ. Es waren aber durch eine bereits unterderKö-niglnn Anna publicirte Parlamentsacte demjenigen 20000Pfund Sterling versprochen, der die Meereslänge bis aufeinen halben Grad zu finden Mittel angeben könnte, und sowurde dem Harrison die andere Hälfte des Preises versagt.Die Herren Berthoud und le Roy in Frankreich, unglei-chen Arnold, Mudge und Emerry in England haben nach-her mit einem glücklichem Erfolg sehr genaue Seeuhren zuStande gebracht, und letztere auch tragbare Zeitmesser(Chronometer) geliefert, diealles, was menschliche Kunstvermag, in sich vereinigen, und wegen ihres ungemeingleichförmigen Ganges, zur richtigen Bestimmung der Zeitauf weiten See und Landreisen, folglich zur Erfindung derMeereslänge oder der Meridian Unterschiede die besten Diensteleisten *).
§. 822. So bequem aber auch ein dergleichen Zeit-messer oder Chronometer zur Erfindung der Mecreslänge
Ueber den äußerst vvrtheilhastsn Gebrauch der Chronome-ter und hadleyschen ReflexionSseMitten zur Erfindung dergeographischen Länge, hat Hr. v. Zach in meinen astronpmksehen Jahrbüchern merkwürdige Beobachtungen geliesert.