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Seine mitgenommene Seeuhr aber zeigte in
selbigem Augenblick, daß London schon 9 Uhr 12'zahle,
so wäre der Zeitunterschied — z St> 54^. Danun auf jede 4 Minuten Zeit ein Grad der Länge geht, sotragen z St. 54' — 234'.... 58° Zck aus, um welche dasSchiff, da es weniger zahlt, vom Londner Meridian gegenWesten sich befindet. Es ist aber die Länge von London
i?° 35'4- z6c> »
377 35
Entfernung des Schiffs westlich — -- 5s 30
Folglich die Lange des Schiffs — Z'9 5
Da nun der Schiffer auch die Polhöhe oder Breite seinesSchiffs weiß, so kann er dessen Ort in den Seecharten rich-tig eintragen. Wäre diese Breite z B. 40° nördlich, somußte er sich nahe bey den Kästen von Maryland in Nord-america, und wäre sie 55° südlich in der Gegend der ma-Zellanischen Straße befinden.
§. 721. Allein eine solche vollkommene Uhr, derenGang bey allen Schwankungen des Schiffs wenigstens ineinigen Monaten, gleichförmig bliebe, haben die größtenKünstler nicht zu Stande bringen können. Der englischeUhrmacher Harrison überreichte Ao. ,762 der über die Un-tersuchung der Meereslänge vom Parlament gesetzten Com-mission, seine neue Seeuhr, die er Zeitmesser nannte, undallen Erfordernissen ein Genüge leisten sollte. Der erste Ver-