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sehen, und die Sonne von Osten gegen Westen in dieser Zeitscheinbar den ganzen Himmel umläuft, so liegt ein Ort,derz. B. eine Stunde weniger als ein anderer zahlt, umiz° westwärts, wie aus der mathematischen Erdbeschreibungbekannt ist. Daher würde nun der Seefahrer unmittelbarund ohne weitere Untersuchung die Meereslänge finden kön-nen , wenn eine Uhr so vollkommen zu verfertigen wäre,daß ihr Gang sich während einer langen Seereise vonVielen Monaten nicht merklich veränderte. Dennwenn man diese Uhr bey der Abreise des Schiffs aus einemHafen, auf die wahre Zeit desselben stellte, so würde sie aufder See an allen Orten, wo das Schiff hinkömmt, bestän-dig die Zeit jenes nach seiner Länge bekannten Hafens rich-tig anzeigen. Fände dann der Schiffer nach einer der vori-gen Methoden, was die Uhr auf seinem Schiffe sei), sowürde der Zeitunterschied beyder Uhren sehr leicht auf dieBerechnung der Länge des Schiffs, oder dessen Entfernungvom ersten Meridian, führen.
§. 820. Ich setze z. B. ein Steuermann hatte bey sei-ner Abreise aus London eine dergleichen Seeuhr nach demMeridian dieser Stadt richtig gestellt, und fände nun aufder See, an einem Ort, dessen Breite ihm bekannt ist,durch die aufgehende Sonne, oder eine Höhenmessung der-selben, daß es auf seiuem.Schiff »m 5 Uhr 18 MinutenMorgens sey.