( 776 )
so geht es an allen folgenden Tagen, bis die Fluch nach Ver-lauf ei is ganzen synodischen Monats sich wieder zu ebender Tag"s unde einstellt. In den Gegenden des Oceans,die gerade unter den Mond kommen können, treffen dieFlu-then zur Zeit des neuen und vollen Mondes um die Mit-tags und Mittei nachissiunde, und zur Zeit der Viertel umdie scch !e Abend' und Morgenstunde ein, weil der Mondin diesen blanden gegen die Sonne um diese Tageszeilen imMeridian erscheint. Eigentlich stellt sich aber das höchsteWasftr ni'bt allemal genau senkrecht unterm Mond ein, son-dern da es durch die Wirkung desselben sich daseiest wegendes v- u aude- n Oettern herzufliestenden erhebt, und biemitei'e gewisse Zeit verfließt, so kömmt das höchste Wasser ersteinige Zeil nach dem Durchgang des Mondes durch denMeridian oder Scheitelpunkt der Omer ^ und L.
§. ?y2 Die Wirkung der Sonne auf die Gewässerdes Erdbodens ist beträchtlich geringer, als die der 400mal nähere Mond verursacht. Sie hängt von der Ent-fernung , Dichtigkeit und Größe der Sonne ab. New-ton und andere Geometer berechneten diese Wirkung auf2z Zoll, in vertikaler Richtung gegen die Sonne; Eulerund d'Alembert fanden 9 Zoll für die tangentielle Anzie-hung des Gewässers, oder daß das Wasser sich 90° von derSonne horizontal gegen dieselbe bewege. Simpson nahmbcyde Kräfte zusammen, und brachte hiernach iz Zoll für diedurch die Sonne bewirkte größteHöhe derFluch heraus. Wennalso der Mond nicht da wäre, so würde schon die Sonne für sich