( 775 )punct der Erde gleichfalls entfernen, oder um denRaumvl,über die Erdoberfläche erheben inuß, denn weil dieser Punctschwacher als L vom Monde angezogen wird, so bleibt dasdaselbst befindliche Wasser in Ansehung des Mondes gleich-sam zurück, oder erhalt eine geringere Schwere gegen denMittelpunkt der Erde, wodurch es nothwendig sich von dem-selben mehr entfernt, also steigt. Hingegen wird dasWasser etwa 6 Stunden vom Meridian, worin der Mondsieht, oder um v und c, von welchen Gegenden es nach^ und k hingeströmt, mittlerweile bis in ä und c gefallenseyn, so, daß hier das niedrigste Wasser ist, wenn es in ^und k sich am meisten angehäuft hat, wvbey folglich dieWasserkugel der Erde die ellipsenähnliche Gestalt scäb an-genommen. Man hat berechnet, daß die vom Mond alleinbewirkte Erhebung des Wassers unterm Aequatoroder^a^L.l> aufs höchste 6 Fuß betrage.
§. 79t. Da sich die Erde nach der Richtung oder
von Westen gegen Osten um ihre Axe wälzt, so wird das höchsteWasser nach und nach von Osten gegen Westen unterm Mondfortgeführt. Bliebe nun der Mond beständig in m, so wür-den die Meeresveränderungen allemal nach 24 Stunden wie-der eintreffen, so aber rückt der Mond mittlerweile von derSonne um i2 bis 14 Grad am Himmel von Westen gegenOsten ln seiner Bahn fort, und gesetzt, er stehe am folgen-den Tage zu einer gleichen Stunde in n, so hat der Ort ä.alsdann ohngefehr 50 Minuten später Fluch, weil die Erdesich noch weiter und um den Raum um ihre Axe drehenMuß, bis wieder den Mond senkrecht über sich hat, und.
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