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entgegenstehenden Richtung fortgeführt, und daher herrschtauf dem Meer eine schwankende Bewegung des Wassers,weilnemlich, wenn es in einer Gegend hoch steht, in einerandern niedriger werden muß, so, daß dieser Ab- und Zu«fluß mit einander im Gleichgewicht bleiben. Wenn Mondund Sonne an unserm Firmament nicht beysammen stehen,so verursacht die anziehende Kraft eines jeden für sich einegrößere oder geringere Erhebung des Wassers, an den Oet-tern, worüber er senkrecht weggeht.

§ 7 >»o. Da der Mond, wegen seiner Nahe bey uns,den größten Amheil an der Ebbe und Fluch hat, so kann»tan sich denselben Anfangs als den einzigen biebey wirken-den Körper vorstellen. Demnach sey Fig. izo kl der Mit«telpunct derErde; und 3 zwei) entgegensiehende Puncte ihrerOberfläche, die man sich als überall mit Wasser umflossenvorstellen kann. Ueber dem Puncto stehe senkrecht der Mondin m, so ist dem Monde am nächsten, und 3 von demsel-ben am entlegensten. Das Wasser bey wird daher mit ei-ner größern Gewalt als der Mittelpunkt der Erde kl, unddieser hinwieder starker, als das Wasser um 3 vom Mondaizg-zogen, oder die Schwere der Puncte klund Lgegettden Mond, nimmt mit ihrer weitern Entfernnng von m et-was ab, das heißt, sie haben ein immer geringeres Bestre-ben , sich dem Mond zu nähern. Wenn sich nun das Was-ser in gegen den Mond an bewegt, oder über die Ober-flache der Erde um die Weite ^ a sich erhebt, so laßt sichbeunheilcn, daß es zu gleicher Zeit in 3, als einem demMonde gerade entgegengesetzten Punct, sich vom Mittel«