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2 (1793)
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wegen der Lage des festen Landes, der Inseln und Klippen,widrigen Winden, Meeresströmen it. genöthigt, die Richtungseiner Schiffsroute inzwischen oft zu andern, und hiernachwird die Bezeichnung des Weges vom Schiff auf den Char-ten, noch mehr erschwert. Gesetzt noch, /r!AS sey ein Pa-rallelkreis des Aequators, und ein weit entlegenes Object,etwa ein sehr hoher Berg n erscheine von aus im Osten,ein anderer k im Nordosten, so wird der Schiffer, wenner nach dem ersten, beständig unterm West- und nach demandern untern; Südwestwindc zu kommen glaubt, den ei-nen oder den andern nordwärts vorbeyseegcln, wie die Fi-gur zeigt, welches eine Folge der in allen Meridianen nichtunter sich parallel bleibenden Stellung der Magnetnadel,und der daher entstehenden Krümmung der loxvdromischenLinien ist. Der Schiffer müßte also, um von L nach R, zukommen, einen südlichem Strich als Nordost halten, wel-chen er aber eigentlich zu befolgen habe, würde bei) die-ser Consiructionsart der Seecharten schwer zu bestim-men seyn.

§. 780. Man hat daher auf Mittel denken müssen,dem Seefahrer Charten in die Hände zu liefern, auf wel-chen alle loxodromische Linien als gerade Linien vorgestelltwerden können. Bei) deren Entwerfung mußte man noth-wendig alle Meridiane gleichlaufend und folglich die Gradeder Länge in allen Parallelkreisen mit den Graden des Ae-quators von gleicher Größe verzeichnen; da doch erstere aufder Erdkugel, gegen die Pole hin, immer kleiner werden,mdem die Grade des Meridians durchaus gleich groß blei-