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( 757 )platten Cbart en vor. Diese bilden nur einen kleinenTheil der Wasseroberfläche ab, bey welchem die sphärischeKrümmung der Erdkugel nicht merklich wird, als etwa ein-zelne Meerbusen, Häfen, Ankerpläye und Rheden,mit ihren Sandbänken, Untiefen :c. und daber könnenans denselben die Meridiane und Parallele als gerade sichunter rechten Winkeln durchschneidende Limen vorgestelltwerden, an welchen sich der zurückgelegte Weg des Schiffsleicht abmessen taßt. Sie sind n^er nur bey kleinen Schif-fahrten brauchbar, und würden bald unrichtig werden,wenn man nach ihrer Construcr-onsart große Gegenden desOceans, vornemkch gegen die Pole hin, entworfen wollte.Die in der Geograp :e üvtichea Charten, welche nach denRegeln der Perspective, entweder sehr große Lander undMeere, ode die ganze Halbkugel der Erde auf einer Ebenerichtig entworfen vorstellen *), sind in der Schiffahrt nicht

') Die Entwerfungsart der Landcharten, ist gewöhnlich entwe-der orthographisch oder stercographisch. Bey jener wirdder Zuschauer außerhalb der Erde, und in einer Linie, senk-recht über dem Mittelpunct der Oberflache der zu entwerfendenHalbkugel, in einer unendlichen Enifernung gesetzt. Mit die-ser Linie werden durch einen jeden Punrt der Oberfläche andereLinien parallel gezogen, welche verlängert auf eine durch de»Mittelpunct der Erdkugel gehende Ebene gezogen, daselbst diesePuncte orthographisch bezeichnen, wie sich schon ans dem obenim K. 646 vorgekommenen, und nach Fig. 11«. erklären läßt.Alle Meridiane und Parallele erscheinen hiebey als Ellipsen,und liege» nach den Sinussen ihres Abstandes vom Mittelpunctder Zeichnnng, folglich an den Rändern hinaus, immer näheran einander. Bey der stenographischen Prossens» gedenkt

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