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der Kiel des Schiffs mit dem Strich Norden macht, undzugleich der Numb, unter welchem das Schiff mit dem Me-ridian nach Oiien fortseegelt. Blaset nun der Mino gerade«ach dieser Gegend, und stößt folglich senkrecht aufdas See-gs! IV! 0, so wird das Schiff blos durch Hülfe des Windes«ach der Richtung L ^ fortgeführt. Der Wind ist aberselten so günstig, und daher muß das Seegel, wenn derWind von der Seite kömmt, schief oder schräge gegenZZK. gestellt werden, alsdann wird aber das Schiff von derRichtung, nack welcher der Seefahrer vermittelst des Steuer-ruders das Vordertheil desselben unter den Winkel desStrich Compasses hinlenkt, seitwärts abgetrieben.
§. M. Diese Abweichung des Schiffs von seinemgeraden Lauf wird durch den sogenannten variatioirs-Lompaß gefunden, welcher mit Dioptern und beweglichenLinealen versehen, und dessen Rose in z6o° eingetheilt ist.Er dient auch zur Beobachtung der Morgen- und Abend-weite (§ 87. 195) des Azimuths der Sonne uud Sterne (§.88 i?8.) ungleichen zur Bestimmung der Winkel, welcheentlegene Gegenstände auf der See, als hohe Küsten, Berge,Klippen ;c, mit dem Meridian, oder einem gewissen Wind-firich machen. Es sey Fig. 14z ^ das Vordertheil und Sdas Hintertheil eines Schiffs. Das Seegel Kl 0 oder meh-rere stehen schief, so daß der von der Seite 8 kommendeWind nack der Richtung 8 L auf dieselben stößt, so wird dasSchiff vom Winde, nicht allein seiner Lange nach von c ge-gen e, wohin es der Steuermann vermittelst des Steuer-ruders lenkt, sondern auch zugleich etwas nach der andern