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Compaßstriche. Sie werden zuweilen in halbe und Vier-tel-Striche eingetheilt.
§. 767. Der Schiffscompaß wird in einer halben mitGlas belegten Kugel, oder runden Buchse LFig. 141. ein-geschlossen und diese von außen an zwey kupfernen Stiftenin und n innerhalb einer größern Büchse a ä im Gleichgewichtaufgehängt. Letztere wird wieder vermittelst zweyer Stifte1 und 5 an der inwendigen Seite eines viereckigten Kastens^ LvL eingehängt, und dadurch erhält man, daß die Mag-netnadel bey allen Schwankungen des Schiffs ihre horizon-tale Lage behält *). Es sei) Fig. 142 iV das Vordertheilund Il.8 das Hintertheil eines Schiffs; der Kiel dessel-ben , so wird der den Seecompaß einschließende Kasten in ei-nem besondern gegen das Hintertheil des Schiffs befindli-chen Behältnisse, die Steuevmannshütte genannt, so ge-setzt, daß der Mittelpunkt c senkrecht über tV S und die Seiledes Kastens b e, mit unter einem rechten Winkel steht.Dieser Compaß heißt eigentlich der Strich- oder Route-Compaß,weil der Schiffer sich dessen bedient, uni das Vorder-theil und damit den Laufdes Schiffes, vermittest des Steuer-ruders, nach derjenigen Gegend zu richten, wohin das Schiffgeführt werden soll. Zeigte z. B. die Magnetnadel nachder Gegend c n Norden, so wäre nc^, der Winkel, welchen
') Auch wird gewvnlich ein Compaß in der Cajüte an derDecke schwebend aufgehängt, wobcy denn der Stift, aufwelchem sich die aus Pappe geklebte Schiffsrose mit derMagnetnadel dreht, am Mittelpunkt der gläsernen Scheibe,die den Compaß deckt, befestigt wird.
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