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2 (1793)
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Vom Gebrauch des Compasses bey derSchiffahrt.

§. 766.

Bey den gewöhnlichen Compassen oder Roussolenwird die maanerisirte Nadel auf einem Stift in der Mitte einesnach den Weltgegenden abgethcilten Kreises im Gleichge-wicht aufgestellt. Hingegen beym Seecompaß befestigtman die Nadel gemeiniglich unter einer dünnen pappenenScheide, auf deren obern Seite die Schiffsrose (so nen»nen die Seefahrer einen nach den 32 Winden abgetheiltenKreis) verzeichnet wird, so, daß die nach Norden weisendeSpitze der Nadel mit dem Punct Norden übereinkommt.Wird pun die Nadel auf ihrem Stift gesetzt, so dreht sichmit derselben zugleich die pappene Scheibe herum, und derCompaß zeigt, wenn er in Ruhe ist, alle Gegenden desHorizonts auf einmal an. Die 140»« Figur bildet dieSchiffsrose mit beygesetzten Benennungen der z2 Winde ab.Wenn man nur weiß, daß Norden, L> Hsten, !> Sü-den und ^ tvesten bedeutet, so lassen sich alle übrigen lesen,und die eingeführten schicklichen Benennungen der zwischenzwei) Hauptgegenden liegenden Ncbengegenden, welcheallemal halb von der einen, halb von der andern Gegend,zwischen welchen sie liegen, ihre Namen erhalten, sind auchleicht zu behalten. Diese 32 Abtheilungen des Compassesliegen von einander, und diese Winkel, welche

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sie, durch Linien unter sich am Mittelpunct machen, heißen^t» der Schiffahrt Rhombi oder Rumbi, lvindrvinkel.