Druckschrift 
2 (1793)
Seite
742
Einzelbild herunterladen
 

< 742 )

55° vom nördlichen Weltpol; den südlichen 29« vom südli-chen Weltpol; den Winkel am Nordpol zwischen den durchbeyde magnetische Polen gehenden Meridianen aufzz", unddie Länge des durch den magnetischen Nordpol gehendenMeridian auf 250° setzte. Die verschiedentliche Größe derNeigung der nordlichen oder südlichen Hälfte der Magnet-nadel unter dem Horizont würde sich demnach aus der Annä-herung oder wettern Entfernung von den gleichnamigen mag-netischen Polen ergeben. Hingegen müßte in dem einen oderandern dieser Pole die Nadel eine senkrechte, und mittenzwischen beyden eine horizontale Stellung erhalten.

§. 765. Hr. Silberschlag nahm im Innern derErde eine magnetische Kugel an, deren Pole auf der Ober-slache einander nicht gerade entgegen stehen, und so wieihr Mittelpunct außerhalb dem Mittelpunkt und der Axeder Erde liegen, deren Axe aber doch mit der Erdaxe eineparallele Lage hat. Nach seiner Berechnung durchschneidetdie durch die excentrische Axe der vorausgesetzten magneti-schen Kugel gehende mit der Erdaxe parallele Ebene den Ae-quator der Erde unter dem 141 und 340° der Länge, wokeine Abweichung der Magnetnadel statt findet. Der Ab-stand dieser Ebene von der Erdaxe trägt 176 solcher Theileaus, deren der Halbmesser der magnetischen Kreisebene 1000hat; der Halbmesser der Erde hat hiernach' 1015 Theile;Länge der Linie vom Mittelpunkt jener Kreisebene zum Mit-telpunkt der Erde 205,6 Theile; Winkel dieser Linie mit ei-ner vom Mittelpunkt der Erde auf der magnetischen Axesenkrecht stehenden zr° z"; Winkeljenerbeyden Mittelpunkte